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Es war ein eisiger Herbsttag. Ein großer Junge mit langen schwarzen Haaren ging alleine und verlassen durch die Straßen. Seine Hände hatte er tief in seine Hosentaschen gesteckt und sein Blick war starr auf die Straße gerichtet. Er trug eine enge Jeans und dazu eine schwarze Leder Jacke. Seine Haare standen wirr von seinem Kopf weg und seine Augen waren dunkel umrandet. Er trug viele Ringe, Ketten und Armreifen an sich und hatte Stiefel an. auf dem ersten Blick musste man wirklich noch mal hinsehen, bevor man sich sicher sein konnte, ob hier nun ein Mädchen oder doch ein Junge vor einem stand, aber das kam auch davon, dass er vielleicht einfach zu gut für einen Jungen aussah. Er hatte wirklich ein perfektes Gesicht und einfach mystische Gesichtszüge. In seiner rechten Augenbraue hatte er ein Piercing und unter seiner Jacke sah man einen Eintätowierten Stern Hervorblitzen. Auch der Gesamteindruck war ein wenig ungewöhnlich. Von seiner Statur war er sehr dünn und wirkte zerbrechlich, in sich gekehrt und geheimnisvoll. Sein Blick zog einen magisch in seien Bann wenn er jemanden mit seinen Rehbraunen Augen ansah. Ja, dass war Bill. Gedankenverloren ging er die Straßen entlang und bog um die nächste Ecke, als ihm plötzlich zwei weiche Hände vorsichtig auf die Augen gelegt wurden. Erschrocken blieb er sofort stehen und wollte sich umdrehen, doch die Personen hinter ihm ließ es nicht zu. „Na ...“ sagte sie und wartete ab. „Hmm .. wer könnte dass denn sein? Ach ja genau Marie ... ach nein Luisa ...“ scherzte Bill und konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. „Ey ...“ sagte sie beleidigt und nahm die Hände von seinen Augen. Sofort drehte sich Bill um und drehte sich um. „Wie nett ...“ blieb sie weiter stur und sah ihn weiter an. „Es gibt doch nur eine, die so weiche Hände hat .. und dass ist meine Liebste.“, sagte Bill sofort und Zog sie in seine Arme. Ja, es war Kristin, Bills Freundin. Sie waren nun schon fast ein Halbes Jahr zusammen und waren total glücklich. Für Kristin war Bill einfach ihr ein und alles. Er war ihr Traummann und konnte sich keinen besseren Freund vorstellen. Er war so lieb und einfach nur perfekt. Er wusste genau was ihr gefiel und was sie wollte und lies ihr Jeden Wunsch von Lippen ab. Kristin zog vor knapp einem halben Jahr hier nach Loitsche und wusste nicht, was sie machen sollte. Zufälligerweise kam sie genau auf die gleiche Schule von Bill, wo sie sich das erste mal auf dem Pausenhof trafen. Auch wenn es ein etwas komisches erstes Zusammen treffen war, denn wenn man in einen Hineinrannte und dann zu Boden fiel, war ja nicht gerade sehr nett. Ja, und dass passierte Kristin. Ein Schritt zu weit und schon lag Bill am Boden. Peinlich berührt half sie ihm auf und schon war es um sie geschehen, und auch Um Bill. Seit diesem Augenblick konnte er ihre Augen einfach nicht mehr vergessen, und seit diesem Zusammenprall waren sie auch zusammen, und zwar glücklich. „Hey Schatz war doch nicht so gemeint ...“ meinte Bill schnell und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. „Ach ja ...“ war Kristin immer noch eingeschnappt und wich seinen Blick aus, doch vorsichtig drehte er ihren Kopf zu sich und kam ihren Lippen näher. Und schon konnte Kristin nicht mehr widerstehen. Wie denn auch. Er hatte so wunderbare weichen Lippen und wenn er sich mit seinem Zungenpiercing vorsichtig vor ran tastete, wurde ihr manchmal schwindlig, so brachte er sie um den Verstand, wie auch jetzt gerade. Vorsichtig küsste er sie. Kristin konnte nun seinen heißen Atem auf ihren Lippen spüren und merke, wie er seinen Mund ein wenig geöffnet hatte, und schon spürte sie seine Zunge an ihren Lippen, und dieses Angebot konnte sie natürlich nicht abschlagen. Auch sie öffnete ihren Mund und dass ließ sich Bill nicht zwei mal sagen. Vorsichtig legte Kristin ihre Hände in Bills Nacken und zog ihn näher zu sich hinunter. Sie war gierig .. gierig nach ihm. Sie wollte ihn einfach nur spüren, seine weichen Lippen berühren und am liebsten hier ihn auf der Stelle sofort verführen. Die Küsse wurden immer stürmischer und fordernder. Die Zungen der beiden verfielen in ein Wilder Spiel und Bill packte seine Hände auf Kristins Hintern. „Hey doch nicht hier ...“ hielt sie ihn dann aber doch auf, da sie ja hier an einer Straße standen. Bill ließ von ihr los und grinste sie an. Er nahm ihre Hand und zusammen gingen sie weiter. „Wo kommst du eigentlich gerade her?“ wollte er nach einer Weile wissen. „Vom Tanzen, aber wir hatten schon früher aus, und da dachte ich mir, ich besuche meinen Schatz eben, und da warst du dann auch schon. Freust du dich denn nicht mich zu sehen?“ wollte sie Wissen und sah ihn fragend an. „Natürlich freue ich mich dich zu sehen. Immer doch, und dass weißt du doch. Wie war das Training?“ wollte Bill schnell ablenken. „Ja ganz OK. Anstrengend wie immer aber geil. Die neue Choreografie ist echt der Hammer und ...“ begann Kristin zu erzählen, doch Bill hörte schon nur noch mit einem Ohr zu. Wieder war er in seine eigene Welt abgetaucht und lies seine Gedanken schweifen. Natürlich machte er das nicht mit Absicht, nein. Er liebte Kristin, das wusste er auch. Erst als sie an der Einfahrt vom Haus der Familie Kaulitz ankamen, wurde Bill wieder munter. Er kramte in seiner Hosentasche nach seinem Schlüssel und sperrte auf. beide traten hinein und zogen ihre Jacken und Schuhe aus. „Mum ... ich bin wieder da.“, rief Bill sogleich ins Innere des Hauses, doch es kam keine Antwort zurück. verwundert sah sich Bill um. Es war Mittwoch Nachmittag, und da hatte seine Mutter eigentlich frei. Mit Kristin im Schlepptau ging er den Flur entlang in die Küche, doch auch dort war keiner. „Wo steckt sie denn?“ sagte Bill eher zu sich als zu irgendjemanden anders, doch Kristin fühlte sich angesprochen. „Ist doch auch nicht so schlimm. Haben wir wenigstens Zeit für uns ...“ sagte sie mit einem Vielsagenden Grinsen auf den Lippen. Bill grinste sie nur an und gab ihr einen Kuss. Er nahm ihre Hand und ging weiter. Er öffnete die Tür zum Wohnzimmer, blieb aber gleich wieder stehen. Fast wäre Kristin in ihren Freund hineingerannt, doch sie stoppte auch noch kurz davor. Verwundert sah sie Bill an warum er denn stehen geblieben war, doch sein Blick war starr ins Wohnzimmer gerichtet. Sie folgte seinen Blick und musste grinsen. „Hi Tom, Hi Lena …” sagte sie. Bill war noch immer starr und sein Blick auf Tom gerichtet. Er wusste ja auch nicht warum ihn das so schockte. Er wusste auch nicht warum ihm das was ausmachte. Er wusste nicht was mit ihm los war. Warum sich plötzlich so ein komisches Gefühl in ihn breit machte und er sich fühlte, als wenn er eine Ohrfeige verpasst bekommen hatte. Er wusste nicht warum er einen tiefen Stich in sein Herz bekam, als er seinen Bruder mit seiner Freundin auf dem Sofa sitzen sahen. Na ja OK, sitzen kann man das irgendwie nicht nennen, denn Lena lag irgendwie schon halb auf ihrem Freund. „Oh ... Hi ihr zwei ..“ sagte diese und konnte sich auch ein Grinsen nicht verkneifen, auch wenn dass eher ein peinlich Berührtes Grinsen war. Auch Tom sah nun auf und lächelte nur. Immer noch stand Bill da und sah die beiden an. JA, sie waren zusammen, wenn auch erst seit Zwei Monaten, doch schon damals hatte sich Bill total für seinen Bruder gefreut. Endlich mal eine, die vielleicht länger als eine Nacht bei seinem Bruder bleibt, und so war es auch, und auch Tom war total glücklich mit Lena. Und außerdem waren sie ein total süßes Paar, genau wie Kristin und Bill. Sie hatten in den letzten Wochen viel gemeinsam unternommen, doch nach und nach hatte sich Bill immer unwohler dabei gefühlt. „Bill alles OK?“ wollte Tom nun wissen und riss seinen Zwilling aus seiner Gedankenwelt. Bill nickte nur kurz und sammelte sich wieder. „Könnt ihr euch nicht ein Zimmer nehmen ...“ platzte es nun aus Bill raus. Musste Tom denn so mit ihr rummachen? „Ey Alter reg dich ab wir können ja hoch gehen ...“ sagte Tom sofort. Mist. Das sollte eigentlich nicht so hart klingen wie es sich nun angehört hatte, dachte Bill. Er zuckte mit den Schultern, blieb aber immer noch stehen. Tom stand auf und reichte Lena die Hand, die sie dankend annahm. Tom war eigentlich das total Gegenteil von Bill. Ja, sie waren Zwillinge, aber wenn man sie zusammen auf der Straße sah, würde man das sicherlich nicht sehen. Tom hatte zwar auch lange Haare, doch die hatte er zu Dreads flechten lassen und er hatte seine Naturhaarfarbe, also dunkelblond, behalten. Sein ganzer Style war schon komplett anders. Im Gegenteil zu Bill trug er extrem Weite Hosen und T-Shirts. Auch er hatte ein Piercing, aber nicht in der Augenbraue sonder in der Unterlippe, links. Er trug seine Haare immer zu einem Zopfgebunden, die er unter einer Cap versteckte. Tom konnte man von seinem Auftreten her als „Hopper“ bezeichnen und Bill eben eher als „Rocker“. Auch schminkte sich Tom nicht oder hatte gar lackierte Fingernägel. Doch auch wenn so viele Äußerlichkeiten die Zwillinge trennte, waren sie dennoch so vereint wie kaum andere auf dieser Welt. Keiner kennte die beiden so gut wie die beiden sich selber. Sie vertrauten sich vollkommen und wusste alles übereinander ... bist jetzt. In letzter Zeit war alles anders geworden. Die Stimmungen zwischen den Zwillingen war sonst immer super. Sie verstanden sich Blind und vertrauten sich vollkommen, doch seit ein paar Wochen krachten sie immer wieder gegeneinander. Oft gab es Streit und manchmal gingen sie sich auch aus dem Weg. Beide belastete das sehr, doch keiner konnte mit dem jeweils anderen darüber reden. Es lag zu viel daran. Doch erst mal müsste man es sich ja selber erklären können, und das war ja schon mal das Problem. Bill wusste ja nicht was mit ihm los war, so kannte er sich gar nicht. Er hatte schon oft versucht, es zu verstehen oder gar mit Tom über sich zu reden, doch immer wieder scheiterte es. Warum tat es ihm weh wenn Tom seine Freundin küsste? Schon oft dachte Bill, dass Gefühl zu kennen, doch als er es zuordnen wollte kam ihm nur ein Wort in den Sinn: Eifersucht. Nein, das kann nicht sein. Warum sollte ich denn eifersüchtig sein? Ich war doch froh das Tom nun auch jemanden gefunden hat, dachte sich Bill oft, wenn er Nachts wach lag und mal wieder nicht schlafen konnte. „Hey wartet ... ihr könnt hier bleiben. Ihr wart ja zu erst hier. Komm Kristin lass uns hoch gehen ...“ sagte Bill schnell, bevor Tom sich mit Lena verziehen wollte. Bill schnappte sich Kristins Hand und schon waren sie verschwunden. „Was ist denn mit dem heute los?“ konnte man noch Lenas Stimme hören, als sich Bill mit Kristin nach oben verzog. „Wenn ich das wüsste ...“ antwortete Tom nur und schloss die Tür wieder. Wieder miese Stimmung. Wie sollte das denn weiter gehen? Kaum in seinem Zimmer angekommen warf sich Bill aufs Bett und starrte die Decke an. er atmete tief durch und wollte seine Gedanken ordnen. Doch es gelang ihm nicht. Zu viel ging in seinem Kopf umher. Es war einfach zu viel für ihn. Warum war alles so kompliziert? Warum konnte nicht alles so wie früher sein, wo er sich mit seinem Bruder über Musik und Mädchen unterhalten haben? Nein, heute redeten sie kaum noch miteinander, doch das war doch alles nicht beabsichtigt. „Schatz, was ist mit dir los?“ wollte Kristin von ihrem Freund wissen. sie lies sich neben ihm auch auf dem Bett nieder und sah ihn erwartungsvoll an. vorsichtig strich sie ihm eine seiner Schwarzen Haarsträhnen aus dem Gesicht und glitt vorsichtig über die Wange. „Ach nichts. Bin nur irgendwie total kaputt.“, erwiderte dieser Schnell und nahm ihre Hand. Zart strich er über sie und sah seiner Freundin tief in die Augen, doch wieder bekam er einen tiefen Stich ins Herz. Er kniff die Augen zusammen und betete förmlich, dass diese Gedanken aus seinen Kopf verschwinden werden. „Ist wirklich alles OK Mit dir?“ lies sie nicht locker. „Du bist schon seit zwei Wochen ... na ja .. irgendwie komisch. So nachdenklich. Wieder Streit mit Tom?“ Bill schüttelte nur den Kopf, ließ aber die Augen geschlossen. „Es ist wirklich alles in Ordnung, glaube mir Schatz. Komm lass uns einen Film anschauen ...“ sagte Bill schnell, und während er sprach, hüpfte er vom Bett vor zum Fernseher, legte einen Film ein und legte sich wieder hin. Kristin lies nachdenklich ihren Kopf auf Bills Brust nieder. Sie konnte seinen Herzschlag hören und spüren, und genoss es, die Auf- und Ab Bewegungen seines Oberkörpers zu fühlen. Bill strich geistesabwesend ihr durch die Haare und schaute auf den Fernseher, doch von dem Film bekam er nichts mit. seine Gedanken schweiften schon wieder Meilenweit ab ...