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„Könnt ihr euch denn nicht mal ein Zimmer nehmen?“ sagte Tom, konnte sich aber ein Lachen nicht verkneifen. „Wieso denn das? Wir sind doch hier in einem Zimmer Bruderherz ...“ erwiderte Bill sofort und lachte, doch sofort hielt er wieder inne und sah seinen Bruder an. Ein Mulmiges Gefühl stieg in ihm hoch und auch Tom sah Bill etwas verlegen an. Bruderherz. Wann hatten sie sich denn das letzte mal so genannt? Es war schon eine Ewigkeit her. Stille zwischen den beiden Zwillingen. Sie sahen sich nur einfach an und Bill wurde immer komischer in der Magengegend und sah nun verlegen auf seine Knie. Auch Tom wand den Blick von seinem Bruder ab und starrte auf die Leinwand, wo jedoch leider noch nicht mal die Werbung lief. Bill stand plötzlich auf und ging die Sitzreihe entlang. „Hey wo willst du hin?“ rief Kristin ihm noch hinter her. „Komm gleich wieder ...“ nuschelte er nur schnell und schon hatte er den Kinosaal verlassen. Fragend sah Kristin zu Tom, doch dieser zuckte nur mit den Schultern und lies sich noch tiefer in seinen Sitz zurück. in der Zwischenzeit kam auch Lena wieder zurück und platzierte sich neben Tom. „Wo ist denn Bill?“ wollte Lena gleich wissen als sie sich umsah und nur Kristin neben Tom saß. „ist mal schnell raus ...“ sagte Kristin kurz angebunden und starrte weiter auf den Eingang, hoffend, dass Bill jeden Moment wieder zurück kam. Fragend schaute Lena ihren Freund an doch auch Tom zuckte nur mit den Schultern und sah ebenfalls immer wieder zum Ausgang als es plötzlich im Raum dunkler wurde. „Verdammt ...“ sagte Kristin und stand auf und wollte den Gang entlang, doch Tom hielt sie zurück. „Lass ihn das hat keinen Sinn. Anscheinend braucht er mal seine Ruhe oder so ... der wird sich schon wieder fangen oder was auch immer ... bleib hier ..“ und mit sanfter Gewalt beförderte er sie wieder zurück in den Sitz. Die Vorschau begann doch Kristin wurde ganz nervös und auch Tom schien sich nicht so ganz wohl bei der ganzen Sache zu sein. Als dann endlich der Film begann wühlte er hektisch nach seinem Handy und tippte schnell etwas ein, als auch schon die Kinosaaltür ein Spalt geöffnet wurde und eine große Person hineintrat. Auch Kristin sah auf und nun erkannte auch sie ihren Freund, der die Reihe wieder entlang kam. Als Bill an Tom vorbei wollte, hielt Tom seinen Zwilling jedoch auf und schnappte sich Bills Hand. Bill blieb sofort wie festgefroren stehen und rührte sich kein Stückchen. „Bill was ist los? Wo warst du?” zischte Tom leise und versuchte Bill anzusehen, doch dieser Blickte nicht zu ihm. Bill riss Tom seine Hand weg und funkelte ihn nun böse an. Tom erschrak regelrecht und auch wenn es schon ziemlich dunkel hier war und nur das Licht der Leinwand herbeischien, so konnte Bill sehen, dass Tom völlig verwirrt schaute. Na und, soll er doch, dachte Bill bei sich und setzte sich schnell auf seinen Platz. Toms Blick folgte ihm immer noch doch er ignorierte ihn gekonnt, auch Kristin Fragen gab er keine Antwort sondern starrte einfach nur stur auf die Leinwand. Seine Beine hatte er eng an seinen Körper gezogen und die Arme drum geschlungen. Kristin machte sich totale sorgen um ihren Freund, denn so hatte sie ihn wirklich noch nie erlebt, auch wenn Bill schon eine Zeit lang komisch geworden ist. Doch sie wusste immer noch nicht was in ihn gefahren ist und was ihn so bedrückte, auch wenn er immer und immer wieder sagte, dass alles OK sei, denn es konnte nicht alles OK sein, so wie er sich benahm. Bills Gesicht war Hart, ohne jeglichen Ausdruck oder Gefühl darauf. Er schien in sich versunken zu sein. Ich sich und seiner eigenen Welt eingetaucht. Abgeschottet von allem und jeden. Vorsichtig strich Kristin mit zittrigen Fingern über Bills Wange, doch Bill reagierte nicht darauf. Ignorierte alles um sich herum oder bekam nichts davon mit. Oder wollte nichts davon mitbekommen. Man wusste es nicht. Traurig ließ sie die Hand sinken und versuchte sich ebenfalls auf den Film zu konzentrieren, doch es geling ihr nicht. Immer wieder huschte ihr Blick auf Bill, der nun wirklich wie versteinert da saß. Es machte sie richtig traurig wie sie ihren Freund so sah. Warum redete er denn nicht mit ihr? Hatte sie was falsch gemacht? Diese Gedanken quälten sie richtige, wollte sie nicht wahrhaben. Er war doch ihr ein und alles, ihr Baby, ihr Darling, ihr Schatz ... warum war er ihr nicht mehr so vertraut wie vor ein paar Wochen? Hatte sich das Blatt so gedreht? Um 180 Grad? Oder gibt es noch einen anderen Grund? Vielleicht war sie ja nicht schuld oder eben nicht die einzige? Was war mit Bill und Tom los? Warum stritten sie so oft und waren nicht mehr so wie früher zu einander? Was hatte so einen Keil zwischen sie getrieben? Sie waren Zwillinge ... Seelenverwandte ... ein Fleisch und Blut ... Brüder ... die sich liebten, Geschwisterliebe eben ... konnte dass alles so leicht und schnell vorbei sein? Wenn es wirklich so war, musste es nun wirklich einen richtigen, schwerwiegenden Grund dafür geben. Doch gab es auch so einen Wirklich? Auch Tom fühlte sich komisch? Noch nie hatte er so eine harte Abfuhr von seinem Bruder kassiert! Ja er wusste dass sich einiges hier verändert hatte, doch so hatte er ihn wirklich noch nie behandelt. Sie hatten ihre Differenzen, das wussten sie, aber so? Auch er blickte immer wieder zu Bill doch auch auf seine Blicke reagierte er und Toms Blick blieb auf Kristin heften. Ich Blick wirkte Gläsern .. fast so als wenn sie ...

„Oh nein ... bitte ... er meint es nicht so ... wirklich nicht ...“ flüsterte Tom ganz Leise zu Kristin und strich ihr vorsichtig über die Wange. Sie schüttelte nur den Kopf und sah auf die Leinwand. Ja, sie war wirklich den Tränen nahe, doch der einzige, der das bemerkte war Tom, und das war definitiv der falsche der es bemerkte. Bill bekam von dem allen gar nichts mit ...

Endlich war der Film aus. Zu viert verließen sie das Kino wieder, doch die Stimmung war immer noch irgendwie eisig. Die einzige, die von alle dem irgendwie nichts mitbekam, war Lena. Ihr hatte der Film total gefallen und merkte von der Spannung zwischen den anderen dreien nichts weiter. „Na wie wärs .. lust noch irgendwo anders hinzugehen?“ wollte Lena gut gelaunt wissen und sah die anderen erwartungsvoll an. „Schatz ich glaube das ist keine Gute Idee ... ich bin total müde und ich denke Bill und kRistin wollen auch noch ein wenig für sich sein ... lass uns lieber heim fahren außerdem können wir uns es ja dann da gemütlich machen ... Einverstanden?“ wollte Tom Lena besänftigen da diese Ein wenig beleidigt dreinschaute, aber dann Toms Vorschlag annahm. Schweigen gingen wir wieder zur Bushaltestelle und stiegen ein. Bill hatte immer noch kein einziges Wort mit den anderen gewechselt und starrte vor sich hin. Kristins Sorgen wuchsen und wuchsen und liesen sich auch nicht von Toms tröstenden Blicken unterbinden. Endlich wieder in Loitsche angekommen verließen sie den Bus und gingen die dunklen Straßen entlang. Lena und Tom voran und hinter her Bill und Kristin. Sie riskierte einen scheuen Blick auf Bill, und diesmal erwiderte er ihn sogar. Er schaute sie einen Moment an und versuchte zu Lächeln, doch es schien sehr unglaubwürdig. Bill strich ihr kurz über ihre kalten wangen und gab ihr einen Kuss auf die Stirn, wand dann aber wieder seinen Blick ab. Er fixierte den Rücken seines Bruders, der gerade Händchenhaltend um die nächste Kurve ging. wieder tat es ihm weh ... ganz tief in seinem Herzen .. am liebsten wäre er nach vorne gerannt und hätte sie auseinander gerissen, aber warum nur? Was war mit ihm los? Warum reagierte er so? Schnell versuchte er die Gefühle zu ignorieren und beschleunigte seine Schritte, so das kristin kaum noch mithalten konnte. Endlich zu Hause angekommen war es schon nach halb zwölf und Lena und Tom verschwanden in Toms Zimmer und Bill und Kristin in Bills. Bill lies sich auf sein Bett fallen und betrachtet die Decke. Auch Kristin setzte sich auf das Bett und beobachtete ihren Freund. „ich geh noch schnell ins Bad ... kannst dich schon so lange hinlegen wenn du willst ...“ sagte Bill und war auch schon wieder aus dem Zimmer verschwunden. Toll. Wenn Bill sagte er geht noch mal kurz ins Bad konnte es sich ja wirklich nur noch um Stunden handeln. Sie zog ihre Klamotten aus und legte sich in Unterwäsche (wie immer ) unter die Bettdecke und schloss ihre Augen, doch sie war zu aufgewühlt um auch nur ans Schlafen zu denken. die Minuten strichen so vor sich hin und aus ein paar Minuten wurde eine halbe Stunde und immer noch kein Bill da. Nun entschloss sich Kristin wirklich zu schlafen und schloss die Augen, doch schon ein paar Minuten später wurde die Tür geöffnet und Bill trat nur in Boxershorts und T-Shirt hinein . Doch kristin machte keine Anstalten ihre Augen wieder zu öffnen und ihm zu zeigen, dass sie auf ihn gewartet hatte. Sie hörte seine leisen Schritte und merkte, wie er neben ihr zum stehen kommt doch die Augen ließ sie trotzdem zu. Langsam ging er in die Hocke und schon merkte sie seine warmen finger an ihrer Wange. „Hey schläfst du schon?“ wollte er leise wissen doch sie reagierte nicht. „Es tut mir Leid wegen heute .. mir ging es nur nicht gut .. bitte verzeihe mir ... ich liebe dich doch ...“ hauchte er leise und sie merkte wie seine Stimme etwas gebrochen rüber kam. Sie musste sich wirklich zusammen reisen nicht doch die Augen zu öffnen. Doch sie hielt stand. „ich kann dich verstehen ... ich liebe idch ... gute Nacht meine Kleine Prinzessin ...“ hauchte er ihr ins Ohr und sie merkte seinen heißen Atem ganz nahe an ihren Lippen und schon waren sie auf ihren. Es war ein langer intensiver Kuss ... so einen hatte sie sich heute Nachmittag schon gewunschen ...

Bill stand auf und stieg ebenfalls ins Bett und legte sich ganz nehe an sie heran und legte seine Arme um ihren Bauch bevor er einschlief...

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