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Fuck warum mach ich eigentlich immer alles falsch? So war das doch gar nicht gemeint. Ich wollte doch einfach mal nachdenken, meine Gedanken sortieren und schließlich war SIE es doch, die mir gestern Abend im Bett die kalte Schulter gezeigt hatte. Aber warum behandle ich sie dann so? Ja, OK, sie hat wirklich nichts getan aber so wie ich im Moment drauf bin kann ich eben für gar nichts garantieren. Ich bin doch eben einfach nur so durcheinander. Warum versteht mich keiner? Warum fassen es alle falsch auf? ich will doch keinen Verletzen, nein Im Gegenteil, ich will doch nur das Beste für alle und was passiert? Ich mache alles falsch ... ja einfach alles. Aber ich kann einfach nicht anders im Moment. Kann nicht immer den gut Gelauten Bill spielen den alle sehen wollen. Nicht immer das machen was die anderen von mir erwarten. Ich versuch doch selber alles in den Griff zu bekommen doch es geht nicht ... es will einfach nicht ... verdammt warum versteht mich keiner, dachte Bill. Immer noch saß er zusammen gekauert auf seinem Fußboden unterm Fensterbrett und hatte seine Knie eng an sich gezogen. Tränen liefen ihm ohne Pause über sein frisch geschminktes Gesicht. Die Augen waren schon rot und geschwollen von dem ganzen Weinen, doch es kümmerte ihn nicht. Er hatte höllische Kopfschmerzen und sein Magen zog sich krampfhaft zusammen. „Verdammt ...“ fluchte er leise doch seine Stimme hörte sich schrecklich an. was hatte er nur angestellt? Wie konnte es so weit kommen? Er wollte das alles doch nicht ... immer und immer wieder wischte er sich die frischen Tränen weg und verschmierte so sein schwarzes Augen Make Up nur noch mehr. „Ach scheiß doch drauf ... interessieren tut es doch so oder so keinen ...“ flüsterte Bill zu sich selbst. Erschöpft lies er seinen Kopf auf seine Knie knallen und schloss die Augen. „Lieber Gott wenn es dich wirklich gibt dann lass mich sterben ... bitte ... hol mich weg von hier. Ich hab keine Kraft mehr. Wie soll ich dass denn noch weiter aushalten? Diese Last, die mir auferlegt wurde, halten? Wie lang kann ich meine Fassade noch halten? Meine Schutzmauer hatte doch auch schon mehrere Risse und bald würde man mein wahres Gesicht zu sehen bekommen .. meine wahren Gefühle würden an den Tag gelegt werden. Aber es darf nicht so weit kommen ... es würde alles doch einfach nur noch schlimmer machen. jeder würde mich hassen ... keiner würde mich verstehen. Egal ob sie es wollten oder nicht. Sie können mich einfach nicht verstehen ... verstehen nicht was in mir vorgehet, verstehen nicht wie ich mich fühle und was das für ein Gefühl in mir ist ...“ sprach Bill gequält aus und richtete dabei sein Blick auf die Decke. Seine Lippen zitterten und er merkte, wie ihm eine Welle der Übelkeit überkam. Schnell wollte er aufstehen doch es war anscheinend etwas zu schnell für seine derzeitigen Verhältnisse. Kaum stand er – wenn auch sehr wacklig – auf seinen Beinen begann sich alles zu drehen. Er versuchte irgendwo halt zu finden doch fand ihn nicht. „Oh mein Gott ...“ sagte er und hielt sich die Augen zu. Alles drehte sich schneller und das einzige was er noch merkte war, wie seine Beine einknickten und er hart auf den Boden fiel. Dann war alles still ... schwarz ... und weg.


Während dieser Zeit bei Kristin:

Endlich war sie zu Hause angekommen. Geschafft schloss sie die Tür auf, zog ihre Schuhe und die Jacke aus und ging in die Wohnung. „Mum? Dad? Ich bin wieder zu Hause ...“ reif sie. „Hey Kristin wie schön dass du dich auch mal wieder blicken lässt ...“ bekam sie eine Antwort von ihrem Vater der aus dem Wohnzimmer trat. Kristin rollte nur mit den Augen und ersparte sich eine Antwort. „Na alles OK bei dir?“ schritt ihre Mutter dazwischen bevor ihr Vater noch etwas sagen konnte. „Hmm ... ich geh jetzt hoch und leg mich ein wenig hin. Kopfschmerzen ... Gute Nacht ...“ murmelte sie und ging schnell die Treppe nach oben. „Ach wohl zu fiel gefeiert?“ konnte sich ihr Dad einen Kommentar nicht verkneifen. „Als wenn ich dazu im Moment die nerven hätte ...“ sagte sie mehr zu sich als zu ihren Eltern und wischte sich schnell eine Träne weg, die gerade aus ihren Augen getreten war. Sie ging in ihr Zimmer und schloss leise die Türe hinter sich. Sie schloss ab und lies sich langsam an der Tür auf den Boden gleiten. Immer mehr Tränen folgten der ersten und schon waren ihre Wangen total feucht und sie bekam die Tränen einfach nicht mehr unter Kontrolle. „Verdammt ... aufhören ...“ sagte sie bestimmend zu sich selbst und wischte sich die Tränen weg. „Wegen dem brauchst du jetzt wirklich nicht heulen ... er ist doch schuld dran ...“ rief sie sich selbst in Erinnerung und stand wieder auf. sie schloss ihr Fenstern, lies die Rollläden herunter und legte sich so angezogen wie sie war, ins Bett fallen. sie lag einfach so da, mit geschlossenen Augen und versuchte an nichts zu denken. Die Kopfschmerzen wurden immer stärker und hämmerten richtig auf ihren Schädel ein, doch sie versuchte es gekonnt zu ignorieren. Langsam wurde ihre Atmung wieder normal und versuchte sich zu entspannen, als sie ein vibrieren in ihrer Hosentasche war nahm. Nicht jetzt oder?, dachte sie sich und beachtete es nicht weiter. Doch das vibrieren hörte nicht auf, und so rang sie sich durch, das Handy aus ihrer Hosentasche zu fischen. Im dunkeln hielt sie es sich vor die Augen um zu sehen, wer dieser Störenfried war, der sie hier einfach so anrief und sie nicht mehr in Ruhe lies. „Tom ruft an ...“ stand da hell erleuchtet auf ihrem Handydisplay. Oh nein was ist denn jetzt?, dachte sie sich. Eine Weile starrte sie auf ihr Handy und überlegte, ob sie rangehen sollte, doch entschied sich dagegen. Sie drückte Tom weg und schaltete ihr Handy aus und warf es achtlos in irgendeine Ecke des Zimmers. Blind tastete sie sich auf dem Nachtkästchen ab und fand endlich das, was sie suchte: Ihren iPod. Sie schaltete ihn an und suchte nach einem bestimmen Lied. Sie liebte diese Lied, denn es spendete ihr immer Trost wenn sie traurig war und niemand sonst da war. Ja, in der Musik hatte sie einen Freund gefunden, der immer für sie da war, egal wie es ihr ging. die Musik passte sich ihren Gefühlen und Stimmungen an und sie nahm sie immer mit freudigen Armen auf. Ach da war es ja, freute sie sich und drückte die Play Taste.

So close no matter how far
couldn't be much more from the heart
forever trusting who we are
and nothing else matters

never opened myself this way
life is ours, we live it our way
all these words I don't just say
and nothing else matters

trust I seek and I find in you
every day for us something new
open mind for a different view
and nothing else matters

never cared for what they do
never cared for what they know
but I know

so close no matter how far
couldn't be much more from the heart
forever trusting who we are
and nothing else matters

never cared for what they do
never cared for what they know
but I know

never opened myself this way
life is ours, we live it our way
all these words I don't just say
and nothing else matters

trust I seek and I find in you
every day for us something new
open mind for a different view
and nothing else matters

never cared for what they say
never cared for games they play
never cared for what they do
never cared for what they know
and I know
(yeah)

so close no matter how far
couldn't be much more from the heart
forever trusting who we are
no, nothing else matters


nichts anderes ist von bedeutung ... ja genau das was sie dachte gab dieser Song wieder. Nichts ist von Bedeutung. Nichts. Nichts außer du Bill. Du und meine Liebe zu dir. Meine Liebe zu dir die so unendlich erscheint, doch an der ich im Moment zerbreche. Immer wieder hörte ich mir diesen Song an. Immer und immer wieder spielte ich ihn. Rauf und runter. Runter und rauf. Er spendete mir Trost und ich merkte, wie es mir nach jeder Zeile besser ging. wenn auch nicht viel aber es ging mir besser. Ich weiß nicht wie lange ich da einfach so in meinem dunklen Zimmer lag, auf meinem Bett lag und den Tönen der Melodie lauschte. Es kam mir vor wie Stunden, in denen ich einfach nur da lag und an nichts dachte. Alles zog na mir vor rüber .. wie ein schlechter Film. Ich nahm es nicht wahr ... nein falsch ... Ich Wollte es nicht wahr haben. Wollte nicht wahr haben was passiert ist. Wollte alles verdrängen .... dachte sie sich. Und endlich holte sie der Schlaf ein und rauschte ab in eine Traumwelt. Nach ein paar Stunden öffnete sie wieder die Augen. Ihr Kopf fühlte sich immer noch nicht besser an und ihre Augen waren geschwollen. Wiederwillig begab sie sich aus dem Bett und torkelte hinunter in die Küche, um sich eine Aspirin zu holen. „Na gut geschlafen?“ wollte ihre Mutter wissen. erschrocken drehte sich Kristin um. Ihre Mutter saß am Tisch und blätterte in einer Zeitung. „Na ja geht so ...“ sagte Kristin und löste sich eine Tablette auf. Ihr Blick fiel nach draußen und sie erschrak. Es war schon stock dunkel und der Mond war schon aufgegangen. Ihr Blick wanderte zur großen Uhr an der Wand. Diese zeigte kurz nach halb zehn an. „Hab ich so lange geschlafen?“ wollte sich Kristin vergewissern und blickte ihre Mutter fragend an. „Ja ... und du hast ein paar Anrufe bekommen.“, fügte sie noch hinzu. „Ach und von wem und was heißt ein paar?“ wollte Kristin wissen und sah etwas verwirrt aus. „Also um genau zu sein so um die 10 Anrufe ... alle von Tom. er klang ein wenig nervös und aufgelöst. Auf deinem Handy hat er es auch schon probiert doch er sagte du hast es aus aber ich wollte dich nicht wecken. Du sollst ihn aber unbedingt zurückrufen. Er klang ziemlich ernst. Ist irgendwas passiert?“ wollte sie wissen doch Kristin war schon aus der Küche gestürmt genau auf das Telefon zu und wählte Toms Handy Nummer. Tut ... tut ... tut … tut … Oh Tom heb doch endlich ab dachte sie sich. „Kristin na endlich ...“ meldete sich endlich Tom. „Hey tut mir Leid ich hab geschlafen. Was ist denn los? Meine Mum sagte du hast mich schon tausend mal versucht zu erreichen aber ich war heute Vormittag nicht zum Reden aufgelegt.“, sagte Kristin. „Ja kann ich verstehen .. aber ... aber kannst du bitte herkommen? Es ist wichtig ...“ bat Tom sie. „Was? Zu euch? Jetzt? Muss das sein? Warum denn?“ wollte Kristin wissen. sie hatte im Moment eignetich keine Lust Bill zu sehen. „Es ist wegen Bill ... es geht ihm nicht gut. Er ist zusammengebrochen ...“ rückte Tom endlich mit der Sprache raus. Seine Stimme klang angeschlagen, ernst, aber auch traurig und Ängstlich. „Oh Mein Gott bitte was? Aber wieso? Warum? Was ist passiert ... oh mein Gott ich komm sofort ...“ sagte Kristin und schon wieder liefen ihr die Tränen herunter. Sie legte sofort auf und rannte hinaus in den Flur. Sie schnappte sich ihre Jacke und schlüpfte in ihre Schuhe. „Mum .. Mum bitte komm schnell ... du musst mich unbedingt zu Bill fahren ... bitte ihm geht es nicht gut. Er ist zusammengebrochen oder so ...“ rief sie währenddessen. Etwas verwirrt trat ihre Mutter in den Flur und sah ihre Tochter an. „Was ist passiert?“ wollte sie wissen und zog sich die Jacke an. „Das erzähl ich dir während der Fahrt ...“ sagte Kristin nur und war schon auf dem Weg zum Auto.