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10 Minuten später ...

Während der Autofahrt nach Loitsche erzählte Kristin alles ihrer Mutter – na ja, jedenfalls fast alles. Das mit Bills komischen Verhalten nicht. Nur eben dass er aus noch unerklärlichen Gründen zusammen gebrochen ist. Kristin konnte sich gar nicht richtig auf das Gespräch konzentrieren. Ihre Gedanken kreiste alleine Bei Bill. Was war passiert? Wieso ist er zusammen gebrochen? Wollte er sich etwas tun? Hatte er sich etwas getan? Tom hatte ja nicht viel AM Telefon gesagt, doch er klang sehr beunruhigt. Oh Bill was ist bloß mit dir los? Ich will dich doch bloß nicht verlieren ... und schon gleich nicht so. wieder schossen ihr Tränen in die Augen und sie konnte sie nicht zurückhalten. Schnell wischte sie sich über die Wangen. Ihr Kopf schmerzte immer noch und ihre Augen brannten. Kein Wunder, so viel wie sie heute schon wieder geheult hatte. Und sie musste zugeben, dass das in letzter Zeit etwas häufiger vorkam. Genauer gesagt, seit dem Bill so anders ist. Endlich fuhr das Auto die Kaulitzer Einfahrt nach oben und noch bevor das Auto komplett zum stehen kam, stürzte Kristin aus dem Auto auf die Tür zu. Sie klingelte Sturm und dabei störte sie die Uhrzeit nicht. „Soll ich warten?“ hörte sie noch ihre Mutter hinter ihr herrufen. „Nein, nein ... ich weiß ja nicht wie lange das hier dauert. Und wenn dann nehme ich entweder einen Bus oder schlafe hier ... bis später ..“ endete Kristin gerade als die Tür geöffnet wurde. Tom stand vor Kristin und sein Anblick war erbärmlich. Er wirkte total Niedergeschlagen, fertig und ja, in seinen Augen glitzerte es ein wenig. „oh Tom ...“ sagte Kristin nur und stürzte sich ihm in die Arme. Tom brachte noch kein Wort raus und strich ihr nur sachte über den Kopf. Kurz darauf lösten sie sich wieder voneinander und Kristin trat ein. „Was ist genau passiert? WO ist er?“ wollte sie sofort wissen und zog ihre Schuhe und Mantel aus. „Wir wissen es nicht ... er ist oben in seinem Zimmer.“; sagte Tom als er seine Stimme wieder gefunden hatte. Sofort wollte Kristin zu ihm hoch, doch Tom hielt sie auf. „Hat dir Bill irgendwas erzählt? Irgendwas das es ihm schlecht geht oder das er Probleme hat?“ wollte Tom wissen und in seinem Gesicht spiegelte sich Angst. Kristin merkte das Toms Hand das zittern begann. Oh mein Gott Tom. so kannte sie den Zwilling ihres Freundes gar nicht. Aus Toms Auge entfloh eine Träne doch peinlich berührt sah er auf den Boden und wischte sich schnell mit dem Handrücken über sein Gesicht. „Nein ... er hat mir in den letzen Wochen kaum noch was erzählt, geschweige denn, über seine Probleme gesprochen. Aber ich dachte ... dass er ... hat er denn nicht mal mehr mit dir gesprochen?“ kam es etwas verblüfft von Kristin. Tom hob seinen Kopf wieder und sah Kristin in die Augen. Ein Ironisches Lächeln erschien auf seinen Lippen. „Mir? Seinem ach so geliebten Bruder ohne den er ja nicht mehr leben kann? Nein ... unser Verhältnis ist so schlecht im Moment wie ich es mir nie hätte Träumen lassen. Es klappt einfach nicht mehr zwischen uns. Wenn ich mal mit ihm reden will blockt er immer gleich wieder ab. Ich darf schon kaum noch sein Zimmer betreten oder neben ihm sitzen. Wir schauen nicht mehr gemeinsam unsre Filme an und sagen uns auch nichts mehr. Es ist alles so anders ... so komisch ... er ist anders ... und das schon seit ...“ doch Kristin unterbrach ihn. „Und das schon seit ein paar Wochen ...“ beendete sie für ihn den Satz. Tom nickte. „Lass uns hochgehen ...“ sagte Kristin und zusammen mit Tom gingen sie ein Stockwerk höher. Kristin Herz begann immer schneller zu schlagen und wieder sammelten sich Tränen in ihren Augen ....


Gleichzeitig bei Bill:

Er war wach. Doch er wollte nicht wach sein. Wollte nicht mehr aufwachen. Wollte seine Augen für immer geschlossen halten. Wenn nicht jetzt wann denn dann? Es hatte doch so oder so alles keinen Sinn mehr ... er saß auf seiner Fensterbank und starrte in den klaren Nachthimmel. Seine Beine hatte er wie so oft ganz eng an sich herangezogen und umschlang sie mit seinen Armen. Seinen Kopf hatte er seitlich auf die Knie gelegt. Ihm tat alles weh. Am Kopf hatte er eine Beule und um sein Handgelenk einen dicken Verband. Er ist etwas doof aufgekommen und jetzt war er verstaucht, aber das interessierte ihn nicht weiter. Doch was am meisten schmerzte und blutete war sein Herz ... sein Blick haftete im Himmel. Wie gern wäre er so ein Stern ... weit weg von dem Treiben hier auf diese Erde aber doch so nah, dass man ihn immer noch sah. Plötzlich hörte er ein Auto die Auffahrt hinaufkommen. Sein Blick wanderte nach unten und er erkannte das Auto sofort. Schnell beugte er sich etwas nach hinten, um nicht erkannt zu werden. Aus dieser Position sah er zu, wie ein Mädchen schnell aus dem Auto sprang und auf das Haus zu rannte. Er hörte wie jemand Sturm klingelte und kurze Zeit später war auch das Auto wieder verschwunden. „Oh Tom ...“ hörte Bill von der Diele einen kläglichen Aufschrei. Vorsichtig glitt er von den Fensterbank und huschte zur Tür. Er öffnete sie einen Spalt breit und versuchte, etwas von unten mitzubekommen. Er hörte immer nur Bruchstücke, doch das was er hörte, reichte ihm auch schon. Sie machten sich Sorgen ... große Sorgen. Alle. Doch was ihm am meisten weh tat war, dass sich auch Tom Sorgen um ihn machte, nein, noch schlimmer, Tom machte sich am meisten Sorgen um ihn. Nein, das darf er nicht, das soll er nicht kam es Bill sofort in den Gedanken. Durch die Stimmen von unten drangen wieder Tränen in seine Augen. Plötzlich verstummten die Stimmen und Bill hörte Schritte auf der Stufe. Schnell schloss er die Tür und schlüpfte in sein Bett, legte sich auf den Rücken und schloss die Augen, als auch schon ein leises, zartes Klopfen an der Tür zu hören war. Bill sagte nichts. Stumm lag er in seinem Bett, hatte die Augen geschlossen und tat so als wenn er schlafen würde ... ganz friedlich wie ein Engel. Die Tür wurde geöffnet und Kristin und Tom traten herein. Bill regte sich immer noch nicht, versuchte seine Atmung kontrolliert ruhig zu halten. „Er sieht so blass aus ...“ sagte Kristin ganz leise und schloss die Tür hinter sich. Sie bewegten sich vorsichtig auf das Bett zu und blieben kurz davor stehen. „Ja ... aber jetzt ist es schon besser. Er sah noch schlimmer aus als ich ihn gefunden hatte. War irgendwie eiskalt und leichenblass. Du glaubst nicht wie geschockt ich war. Ich kam eigentlich nur zu ihm, um mich bei ihm zu entschuldigen und noch mal mit ihm zu reden, aber da lag er. Einfach so. als wenn er schlafen würde. Nur eben auf dem Boden. Ich bin sofort zu ihm gerannt und habe ihn hochgehoben. Habe ihn auf sein Bett gelegt und versucht ihn wachzubekommen. Immer und immer wieder habe ich seinen Namen gesagt und ihn leicht auf die Wange geschlagen – doch keine Reaktion. In mir stieg die Panik hoch, wusste nicht was ich machen sollte. Es war ja keiner zu Hause. Auch sein Körper war eiskalt und war total leblos. Ich hab dann den Notarzt gerufen, der auch kurze Zeit später kam, und Mum war auch dann wieder da. Der Arzt hat ihm eine Spritze gegeben und wollte ihn eigentlich mit nehmen, doch ich habe mich dagegen gewehrt. Bill würde doch austicken wenn er im Krankenhaus aufwachen würde. Er hasst Krankenhäuser wie die Pest und bekommt regelrecht Panikattacken davon. Er war kurz mal wach, aber viel zu schwach zum reden. Ich bekomm diese Bilder einfach nicht mehr aus meinem Kopf ... wie er daliegt auf dem Boden als wäre er ... als wäre er Tot.“, erzählte Tom aber nach den letzten Worten brach er ab und starrte Bill einfach nur noch an. während Tom gesprochen hatte ging Kristin immer näher zu Bills Bett. sie stand nun direkt neben ihm und kniete sich vorsichtig neben das Bett. langsam streckte sie eine Hand aus und fuhr Bill über die Wange, doch sofort nahm sie ihre Hand wieder weg. Bill war wirklich Eiskalt. Tränen schossen in ihre Augen und eine entkam auch, doch Kristin machte sich nicht die Mühe, sie wegzuwischen. Er sah wirklich wie ein Engel aus ... so schön ... so sanft ... so unverletzlich. Doch ihr Blick wurde nun von Bills Augen angezogen. Doch Kristins Blick weitete sich. „Tom ... er ... er hat geweint ...“ sagte Kristin ganz leise und entsetzt. Sie zeigte auf Bills Augen, die schwarz verschmiert waren. Ja, eindeutig, er hatte geweint. Oh Mein Gott mein Engel was brachte dich zum Weinen? Was ist passiert? Es tut mir alles so leid ich wollte das nicht ... dachte sich Kristin und mehr Tränen kamen nach. „Ja ...“ sagte Tom nur und wusste anscheinend nichts weiteres darauf zu sagen. Sein Blick war immer noch auf seineN Bruder gerichtet. Seine Augen Tränen gefüllt sein Blick traurig, verletzt, alleine gelassen ... weg war seine Coole Fassade. Nun merkte man, das auch ein Tom richtige Gefühle hatte, diese aber anscheinend nur bei seinem Bruder zeigte. „Was ... was denkst du warum dass passiert ist?“ wollte Kristin nach einer Weile wissen. Sie kniete immer noch neben ihrem Freund, der sich seitdem kein Stückchen gerührt hatte. „Ich weiß es nicht ... wirklich nicht. Leider. Ich würde so gerne wissen was mit ihm los ist, was ihm bedrückt. Er weiß doch, dass ich immer für ihn da bin. er kann mit mir reden, mir alles anvertrauen. Wenn er Probleme mit anderen Typen hat die ihn irgendwie aufziehen oder Ärgern weiß er das er zu mir kommen kann und dass ich sie dann schlage ... er weiß doch dass wenn es darauf ankommt alles führ in tuen würde ...“ sagte Tom und seine Stimme klang, als wenn er einen schlimmen Schnupfen hatte. „Nicht nur du Tom ... ich würde auch alles für ihn tun aber denkst du ... denkst du er hat sich was angetan?“ sprach Kristin endlich die Wörter aus die ihr schon seit Minuten auf der Zunge lagen. Tom zuckte zusammen. Kristin wand nun das erste mal ihren Blick von ihrem Geliebten ab und betrachtete dessen Zwillingsbruder. Tom hatte bei Kristin Worten die Augen geschlossen und atmete tief durch. „TOM? sag mir die Wahrheit ... was ist passiert? Denkst du er ... nein das kann doch nicht sein ... Tom verdammt noch mal rede mit mir ...“ sagte Kristin und ihre Stimme wurde ungewollt lauter. „Ich weiß es nicht Kristin ... ich hab selber nachgeschaut. Er hat keine Verletzungen an der Armen oder so und Tabletten waren auch keine hier oder so ... er wollte sich nicht umbringen ... dafür kenne ich Bill viel zu gut ... er würde sein Leben nicht einfach so beenden. Aber ich weiß auch nicht was ihn so weit getrieben hat das er Bewusstlos wurde ... wir müssen jetzt einfach führ ihn da sein und ihn wieder auf die Beine bringen, dass ist das wichtigste. Aber ich verspreche dir, ich bekomme raus was mit Bill los ist ... koste es was es wolle ...“ sagte Tom voller Ernst und öffnete seine Augen wieder. Kristin wante ihre Blicke wieder zu Bill und begann nun richtig zu weinen ... sie legte ihren Kopf auf die Matratze und fühlte sich so schuldig. Hatte er sich vielleicht doch etwas antun wollen? Woher war sich Tom so sicher? Er hatte doch selbe gesagt das Bill ihn immer fremder wurde ... dachte Kristin als sie plötzlich einen Arm um sich spürte. Sie sah auf und erkannte Tom. „Es wird alles wieder gut glaube mir ... es wird alles wieder gut und nun komm. Bill braucht nun noch ein wenig Ruhe. Komm mit runter ... Mum will auch mal mit dir Sprechen. Wir kommen dann noch mal ... und weine nicht mehr. Ich verspreche dir alles wird wieder OK.“, sagte Tom aufmunternd und half Kristin auf die Beine. Zusammen verließen sie wieder das Zimmer und kaum war die Türe zugegangen öffneten sich Bills Augen. Kristin und Tom hatten keine Ahnung dass Bill nun alles mitanhören konnte ... dachten sie wirklich ich würde mich umbringen? Meinem Leben ein Ende setzen? War ich denn so leicht durchschaubar? Aber nun hatte ich wieder ein wenig Glück gefunden ... ich wusste dass ich Tom nicht allzu egal bin ... doch wollte ich ihm das sein? Wollte ich mich wieder mit ihm vertragen? Würde das denn nicht alles nur noch schlimmer machen?, dachte sich Bill. Die Situation schien Ausweglos. Er drehte sich auf die Seite und schloss die Augen, doch nicht ohne dass ein paar weitere Tränen in seinem Kissen versanken ...