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„Hallo Kristin, setz dich bitte mal, ich muss unbedingt mit dir reden!“ war Simone total aufgelöst. Ohne auch nur ein Wort zu sagen, setzte sie sich an den Esstisch. „Hat dir Bill irgendetwas gesagt, dass es ihm nicht gut ginge, oder ob er Probleme in der Schule hat?“ nahm sie zitternd einen weiteren Schluck ihres Kaffees. Kristin schüttelte nur den Kopf und konnte ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Sie war total fertig und konnte einfach nicht mehr.
Bill wusste nicht mehr weiter, doch er konnte nicht mit jemanden reden zumindest jetzt noch nicht. Als er die Stimmen von der Küche aus bis nach oben hörte, schlich er sich an seine Zimmertür und öffnete sie einen Spalt um zu sehen ob wer außen stand. Er wollte unbedingt mit hören, was die anderen über ihn sagten, wieso wusste er nicht, doch er wollte es einfach. Langsam schlich er ein paar Stufen nach unten und setze sich auf die Stufe. Von hier aus konnte er alles genau beobachten und vor allem alles mitanhören.
„Warum? Warum mein Bill? Warum redet er nicht mit mir? Warum geht es ihm so schlecht? Und warum verdammt noch mal kann ich dagegen nichts tun? Wieso vertraut er mir nicht mehr? ICH LIEBE IHN doch so sehr….!“ Fiel Kristin heulend auf dem Boden. Ja sie war fertig, fertig wegen Bill, wieso tat er ihr so was an? „hey, süße, nicht weinen, bitte, ich verspreche dir es wird alles wieder gut!“ versuchte Tom sie aufzufangen. „nein, nichts wird gut, ich werde ihn verlieren, er liebt mich einfach nicht mehr…!“ kniete sie sich auf den Boden und schlug sich die Hände vors Gesicht, während Simone das Zimmer verließ.
„Nicht weinen, ich liebe dich doch, meine kleine Prinzessin!“ stand auf einmal Bill im Zimmer. Er war wie hypnotisiert, stand kerzengerade da und starrte nur gerade aus. „Bill!“ erhob Kristin langsam ihren Kopf und wollte am liebsten losrennen und ihn in ihre Arme schließen, doch sie wüsste einfach nicht, wie sie zurzeit mit ihm umgehen sollte. Alles war so verdammt kompliziert geworden. „Bill, wie geht es dir?“ ergriff Tom die initiative um das nicht auszuhaltende Schweigen zu unterbinden. Doch Bill schwieg weiterhin sein Blick war sturr auf Kristin gerichtet die immer noch unten am Boden saß. Sie hatte keine Kraft, keine Kraft aufzustehen, auch wenn sie es wollte, es ging nicht. Bills Blick war wie versteinert, er rührte sich kein Stück. „es ist besser, wenn du jetzt wieder ins Bett gehst, der Arzt hat gesagt du brauchst noch ganz viel ruhe.“ Kam Tom immer weiter auf Bill zu und wollte ihn in den Arm nehmen. „nein, Tom, nicht anfassen!“ weigerte sich Bill und löste sich seiner Versteinerung und ging mehrere Schritte auf Kristin zu. Ohne ein Wort zu sagen, half er ihr auf und nahm sie in den Arm. Und wieder flossen Tränen diesmal von beiden Seiten. „Honey, es tut mir leid!“ wollte sich Bill bei ihr entschuldigen. „du musst nichts sagen und jetzt leg dich bitte wieder hin, Tom hat recht, du brauchst noch sehr viel ruhe.“ Nahm ihn Kristin an der Hand und brachte ihn nach oben. „wenn du irgendetwas brauchst, ich bin unten, bei Tom in der Küche!“ deckte sie ihn noch zu und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Als sie die Tür verließ, richtete er sich auf, denn schlafen konnte er jetzt wirklich nicht. Der Schmerz in seinem Herzen war einfach zu viel für ihn. „Bill?“ vernahm er ein zankhaftes Klopfen an seiner Tür. „Darf ich reinkommen?“ wurde sie langsam von Tom geöffnet. Bill nickte nur stumm. Er wusste was Tom wollte. Doch er wusste nicht, was er ihm erzählen sollte. Die Wahrheit? Sicher nicht. Tom kam immer näher. Bill war es unangenehm, unangenehm in seiner nähe zu sein und so rustsche er immer mehr auf die Seite, bis es nicht mehr weiter ging. „wieso tust du das? Wieso lässt du mir nicht einfach mal meine ruhe? Wieso zwingst du mich hier gleich zum reden obwohl du weißt, dass ich es nicht will? Wieso kümmerst du dich um mich? Wenn ich dir doch eigentlich scheiß egal bin? Und wieso verdammt noch mal tust du mir damit so weh?“ stand Bill auf und ging zum Fenster. „was redest du da? Du bist mir überhaupt nicht scheiß egal ganz im Gegenteil du bist mein Bruder, mein geliebter Zwillingsbruder. Was haben wir uns damals geschworen? Das wir uns immer alles erzählen und dem anderen immer helfen werden wenn es ihm nicht gut geht..! kannst du dich daran noch erinnern?“ stand Tom vom Bett auf und kam weiterhin auf Bill zu. „natürlich kann ich mich daran erinnern. Aber versteh mich einfach, ich kann darüber nicht reden es geht einfach nicht ok?“ wollte Bill so schnell es nur ging aus dem Zimmer verschwinden, doch da hatte er die Rechnung und Tom gemacht. „bleib hier! Es bringt überhaupt nichts, wenn du ständig von den Problemen wegrennst.“ Hielt Tom ihn auf. „mensch verdammt ich will dich nicht verlieren hörst du?“ Kam dieser Satz wirklich von Tom? Bill bezweifelte es. Viel zu viel ist in der letzten zeit passiert. Bill hatte so viel zerstört. Und dann soll ausgerechnet Tom sagen, dass er Bill nicht verlieren will? „Das sagst du doch jetzt nur so, damit ich dir endlich alles erzähle!“ konnte sich Bill ein paar Tränen nicht verkneifen. „Nein, was ich gerade gesagt habe, meine ich ernst!“ versuchte Tom Bills vertrauen zu bekommen und nahm ihn in den Arm. Zunächst sträubte sich Bill ein wenig, weil Toms „zärtliche“ Berührungen für ihn zur Zeit einfach nur der Horror waren. Doch irgendwann konnte er einfach nicht mehr anders und erdrückte Tom fast zu Tode. „ok, wenn du schon mit mir nicht reden willst, dann rede zumindest mit Kristin. Du glaubst gar nicht wie sie das alles mitnimmt. Sie liebt dich über alles auf dieser Welt und willst du eure Liebe wirklich so aufs Spiel setzten?“ sah Tom ihn an und auch er hatte ein paar Tränen in den Augen. „du hast recht, wo ist sie?“ löste sich Bill aus seinen Armen. „unten, im Wohnzimmer bei Lena!“ antwortete Tom und wischte sich die Träne aus dem Auge. Auf den Weg nach unten machte sich Bill gehörige Gewissensbisse. Erst jetzt realisiert er, was er eigentlich mit seinem verhalten angerichtet hat. Er hatte die Menschen verletzt, die ihm mehr als sein Leben bedeuten. Überhaupt Kristin. Wie konnte er das nur wieder gut machen? Gab es dafür überhaupt eine Entschuldigung? „Pscht, sie schläft und weckt sie bitte nicht mehr auf.“ Fing Lena die beiden noch vor der Türe ab. Da lag sie nun, total erschöpft und völlig Hilflos. Bill näherte sich ganz leise dem Sofa, kniete sich vor ihr hin und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „es tut mir leid meine kleine Prinzessin! Bitte verzeih mir ich liebe dich doch, vergiss das nicht!“ Bill deckte sie noch mit der Decke, welche auf dem Sessel lag zu und wollte gerade das Wohnzimmer verlassen, da es nicht seine Absicht war sie aufzuwecken. „bill?“ wischte sich Kristin total verschlafen in den Augen. „sorry, ich wollte dich nicht aufwecken!“ drehte sich dieser sofort wieder um. „nein, hast du nicht!“ gähnte Kristin. „honey, ich wollte mich entschuldigen, es tut mir leid!“ konnte sich Bill eine weitere Träne nicht verkneifen. „Tom, Lena und Ich wir werden uns jetzt total stark um dich kümmern und dir Helfen egal was es ist versprochen, aber dazu musst du mit uns reden, auch wenn es dir schwer fällt aber es ist besser so wirklich.“ Stand Kristin auf und ging einen Schritt auf Bill zu, der noch immer im Türrahmen stand. „ich weiß, und ich werde mit euch reden, versprochen, aber noch nicht jetzt, es ist einfach zu viel für mich zur Zeit und ich muss damit erst einmal alleine fertig werden, bitte versteht mich.“ Wischte sich Bill ein paar tränen aus dem Gesicht. „werden wir Bill, versprochen, wir werden dir die Zeit geben, die du brauchst darüber mit uns zu reden und werden alles dafür geben, dass es dir wieder gut geht, versprochen. So und jetzt aber ab ins Bett es ist schon spät außerdem hat der Arzt gesagt du brauchst noch viel Ruhe und vor allem viel schlaf!“ musste Tom mal wieder die Mama spielen. „kommst du mit hoch ins Bett? Oder willst du lieber hier unten schlafen?“ fragte Bill doch noch ein wenig vorsichtig, weil er nicht wüsste, wie er zur Zeit mit Kristin umgehen sollte. Kristin nickte nur stumm und folgte den dreien nach oben. Es dauert nicht lange und schon lagen sie in ihrem Bettchen Kristin bei Bill und Lena bei Tom. (wie sollte es auch anders sein). Sie lagen alle noch ziemlich lange wach, wussten nicht, wo sie ihre Gedanken ordnen sollten. Es ist einfach zu viel passiert.