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Noch vor ein paar Minuten schien Bill so glücklich zu sein. Liebt er Kristin wirklich? Hat er sich gewehrt, gewehrt gegen seine Gefühle? Oder hatte er einfach an jemanden anders dabei gedacht? Diese Frage konnte sich nur Bill ganz tief in seinem Herzen beantworten. Doch wollte er das überhaupt? Natürlich war der Sex mit Kristin geil. Es hat unglaublichen Spaß gemacht, aber wieso fühlt Bill dann nicht das, was er vor drei Monaten gespürt hat?
Er saß immer noch am Fensterbrett, war immer noch tief in seinen Gedanken versunken. Er reiste in die Vergangenheit. Dort gab es nur Spaß, Fröhlichkeit und LIEBE. Ein Leben wie es sich so viele Menschen auf dieser Welt wünschen. „Hat mein Leben eigentlich noch einen Sinn? Oder habe ich schon alles auf dieser Welt verloren, was mir mehr als mein Leben bedeutet?“ fragte er sich selber, und eine kleine einsame Träne bahnte sich den Weg über seine zarte Wange. Erst jetzt öffnete er für einen kurzen Moment seine Augen.
Sein Blick war stur aus dem Fenster gerichtet…

Kristin war gerade erst daheim angekommen. Ihre Eltern haben sie schon wieder total vermisst, es war immerhin schon ein wenig her, bis sie das letzte mal zu Hause war und dann auch nur kurz um etwas zu holen. Sie hatte so ein schlechtes Gewissen. Sie hasste sich, hasste sich für sich selber, schämte sich, würde sich am liebsten umbringen. Bill er wird sie verlassen, verlassen wegen eine Nacht, eine einzige Nacht, in der sie…… mit Tom geschlafen hat. Sie konnte an nichts mehr anderes denken. War es Schicksal oder einfach nur Dummheit? Sie schlug sich selber dafür. Doch Bill, er muss davon erfahren, bevor es Andi tat. Auch Tom, plagte sein schlechtes Gewissen und jetzt erst recht, als Lena alles von dieser Party wissen will. „Und Schatz? Wie war die Feier noch? Hast du auch schön bei anderen weiter gemacht wo du bei mir aufgehört hast?“ war Lena immer noch sauer, wegen der bescheuerte Aktion, weil Tom Lena ständig so billig angegrabscht hat. „Ach Lena, jetzt mach doch bitte aus dieser Sache keinen Elefanten bitte. Ich habe einfach ein wenig viel getrunken und mehr nicht.“ Wollte sich Tom so schnell wie möglich aus dieser Affäre ziehen. Doch Lena dachte ja gar nicht dran, ihm so schnell zu verzeihen. Sie fühlte sich wie eine Schlampe an diesem Abend, total billig. Und dann noch einen Freund zu haben, der sich fast bis zu Tode säuft, war für sie einfach nur das peinlichste auf dieser Welt. „Und, wie wars mit den anderen Weibern noch? Hast du dich gut amüsiert?“ verschränkte Lena ihre Arme vor der Brust. „Weiber? Ich? Ne…. Ich….ich bin dann ja auch gleich gegangen, war langweilig, als du nicht mehr da warst.“ Stotterte Tom und wollte sein Schatz einfach nur noch küssen um weiteres Fragen zu unterbinden. Doch Lena schien auf einmal noch saurer zu sein als schon zuvor. „Ach gleich danach gegangen? Vor 10 Minuten hast du noch gesagt, dass du und Kristin bei Andi übernachtet habt, weil es zu spät geworden ist! Und was hast du jetzt für eine Ausrede? Aber pass bitte auf, nicht das du dich wieder versprichst!“ schrie Lena fast durchs ganze Haus. Tom wurde immer blasser im Gesicht. Wie würde er bloß aus dieser Sache wieder heil rauskommen? „Ach so, ja….. äh stimmt ja Sorry der Alkohol.“, stotterte Tom nur noch mehr, in ihm brodelte es richtig, ob Lena etwas ahnt? Aber woher? Hat Andi doch? Nein, das würde er nicht machen, er war immerhin auch Toms bester Freund.
„Du verschweigst mir irgendwas, verdammt Tom, lüg mich nicht an!“ sprang Lena vom Stuhl auf, und sah Tom tief in die Augen. „ich…. ich… ich hab… ich hab dich betrogen.“ Stammelte Tom und konnte sich eine kleine Träne nicht verkneifen, sah Lena jedoch dabei nicht an. Er konnte ihr jetzt einfach nicht in die Augen sehen, so verlogen wie er war. „Du, Du, Du hast bitte was?“ stand Lena wie versteinerte da. Ihr Blick immer noch stumm auf Tom gerichtet. „Ja, du hast mich schon richtig gehört, ich habe mit jemand anders geschlafen!“ sah Tom nur auf die Küchenuhr um nicht in Lenas Gesicht schauen zu müssen. Für Lena brach gerade eine Welt zusammen, sie hatte so gehofft, dass Tom sich geändert hat. Viele haben ihr gesagt: „Der verarscht dich nur, wie er es mit jeder macht! Er liebt dich nicht!“ nie hatte sie darauf gehört, hatte wirklich geglaubt, nein gehofft, dass er sich geändert hat und sie wirklich liebt. Tränen laufen in Sturzesbächen ihre Wangen herunter. Sie liebte Tom doch so sehr, für sie war er ihr ein und alles. „Aber bitte Lena, glaube mir eines, ich liebe dich über alles auf dieser Welt, bitte ich will dich nicht verlieren.“ Versuchte Tom zumindest ein wenig, wieder ihr vertrauen zu bekommen. Doch es half nichts, Lena war so enttäuscht und verletzt, konnte nichts mehr sagen. Es war so, als wenn ein Riesen Kloß in ihrem Hals stecken würde, der es ihr nicht ermöglicht zu sprechen. Sie wusste nicht, was sie jetzt tun sollte. Schreien? Weinen? Oder doch Schluss machen?
So schnell es nur ging, packte Lena ihren ganzen Kram zusammen und verließ heulend das Haus. Sie rannte, rannte einfach nur noch weg, weg von Tom und vor allem weg von ihren Gefühlen. Sie liebte Tom, doch konnte sie ihm das jemals im Leben verzeihen?
Tom stand immer noch wie versteinert in der Küche, hatte sich noch keinen Millimeter von der Stelle gerührt. Was sollte er auch schon machen? Lena würde ihm doch sowieso nicht glauben. „Wieso muss ich eigentlich immer alles kaputt machen? Und vor allem, wieso muss ich immer die Menschen verletzten, die ich Liebe?“ ließ sich Tom leise auf den Boden gleiten. Er kämpfe mit den Tränen. Vergebens. Er schämte sich, schämte sich für sich selber. Einmal für die „Schandtat“ die er vollbracht hat, aber auch für seine Tränen. Denn er ist keines falls so wie Bill, wirkt nicht zerbrechlich oder Sensibel. Nein, er ist ein starker junger Mann, ein halbwüchsiger sozusagen. Zwar hatte er auch nicht gerade viel auf den Rippen. Aber er wirkte wesentlich Reifer und vor allem Stärker als sein Zwillingsbruder.
Minuten, Sekunden, Stunden des Banges. Was würde Lena jetzt nur machen? Sich auf eine Bank setzten? Zu einer Freundin laufen? oder sich sogar Umbringen? Tom hasste sich für seine Gedanken. Lena würde nie sich was antun, NIE… Doch was wenn doch?
Tom hielt es nicht mehr aus, diese Ungewissheit in seinem Gewissen und Herzen, war unerträglich. Schnell wählte er die Nummer von Kristin, musste ihr einfach alles erzählen. Und vor allem sie musste Lena suchen. „Hey, Kristin, bitte, such Lena, bitte, sie weiß bescheid, ich habe es ihr erzählt, es tut mir leid!“ Atmete Tom tief ein und aus. „Bill?“ war Kristins erster Gedanke. „Bill, er weiß nichts davon er sitzt schätz ich mal oben in seinem Zimmer und rührt sich nicht vom Fleck, aber Lena ist weg, bitte geh und such sie, mit mir redet sie sowieso nicht, aber vielleicht mit dir. Aber keine Angst, ich habe ihr nichts erzählt, dass du na ja die jenige bist. Tu mir den Gefallen bitte, und sage ihr, dass ich sie über alles Liebe!“ ließ sich Tom mit dem Hörer in der Hand aufs Sofa gleiten und beendete das Gespräch noch bevor Kristin auch nur eine Antwort geben konnte. Doch diese brauchte Tom auch nicht, er wusste, dass Kristin sie suchen würde. Er vertraute ihr einfach.
Mit einem ziemlich mulmigen Gefühl, verließ Kristin so schnell es nur ging, das Haus. Verabschiedete sich nicht mal mehr von ihren Eltern. Sie hatte Glück und erreichte gerade noch den Bus nach Loitsche, welcher ihrer Meinung nach, heute einfach nur viel zu langsam war. 20 Minuten ist es nun schon her, seit dem Anruf von Tom. Kristins Gedanken schweiften einfach nur noch weg. Was wenn es Bill erfährt? Erfährt es vielleicht nicht mal von ihr! Wie wird er reagieren? Die Antwort wollte Kristin nicht einmal wissen. Doch jetzt ging es erstmal nur um Lena. So besorgt wie Tom am Telefon klang, muss es ziemlich heftig gewesen sein. An der Haltestelle angekommen, sah sie sich erst einmal um. Doch nirgends war auch nur eine kleine Spur von Lena. Ihr erster Gedanke schweifte an den See, an den wunderschönen See, wo sie und Bill oft waren. Sie rannte wie verrückt. War nach 5 Minuten schon total erschöpft, denn eines muss sie zugeben, die beste in Sport war sie nicht. Doch sie gab nicht auf, versuchte alles um Lena zu finden, doch nirgends war sie, nirgends war auch nicht nur die kleinste Spur von ihr. Sie lief fast um den ganzen See, suchte jede Bank ab, jeden Steg, doch nirgends war sie. Ihr letzter Gedanke fiel auf das Baumhaus, in dem sie schon viele heiße Zeiten verbracht haben, wenn sie es mal wieder nicht bis nach Hause geschafft haben ^^.
Und Kristin behielt recht, schon von weiten sah sie einen weißen Mantel hervorblitzen. Es war Lena. Kristin war heil froh, sie gefunden zu haben doch gleichzeitig lief ihr ein eiskalter Schauer über den Rücken, wenn sie nur daran dachte, dass sie gleich mit ihr, über Tom reden wird. Mit dem Typen, mit dem sie geschlafen hatte. Immerhin war ja Kristin nicht gerade unschuldig in dieser Sache. Doch sie tat es für Lena und auch ein Kleinbisschen für Tom. Sie wollte auf gar keinen Fall, dass die beiden sich trennten. Sie waren doch so ein süßes Paar. Auch wenn sie noch keine Ahnung hatte, wie sie anfangen sollte oder bzw. wie sie es schaffen würde, immerhin ließ sie die ganze Sache auch nicht gerade kalt, vor allem was Bill dabei betrifft, doch sie nahm allen ihren Mut zusammen und kletterte die Leiter nach oben. Stumm setzte sie sich neben Lena und betrachtete zusammen mit ihr erst einmal eine Weile das Weite. „Wieso? Kannst du mir bitte sagen Wieso Tom so etwas macht? Habe ich mich wirklich so in ihn getäuscht?“ unterbrach Lena, die nicht auszuhaltende Stille, sie konnte sich ja denken, wieso Kristin bei ihr war. „Ich weiß es nicht, wieso, aber glaube mir eines, du hast dich nicht ihn ihm getäuscht, ganz im Gegenteil. Tom, er liebt dich wirklich über alles auf dieser Welt, und er hat sich geändert!“ musste Kristin tief schlucken, um nicht selber in Tränen auszubrechen. „Wieso betrügt er mich dann mit so einer dummen Tusse? Reiche ich ihm denn nicht?“ zweifelte Lena gerade an sich selber. „Rede noch einmal mit Tom, wenn du ihn wirklich liebst, tief in deinem Herzen, dann kannst du ihm verzeihen, denn er bereut es wirklich und er würde alles auf dieser Welt dafür geben, diese Nacht rückgängig machen zu können.“ Konnte sich Kristin eine Träne nun wirklich nicht mehr verkneifen, wischte sie jedoch sofort weg, damit Lena davon nichts mitbekam. Das wäre nun jetzt wirklich zu viel für sie, wenn sie jetzt auch noch erfahren müsste, dass Kristin, fast ihre beste Freundin, mit ihrem Freund geschlafen hätte und das konnte Kristin jawohl schlecht verantworten. „Meinst du wirklich? Ich mein ich Liebe Tom wirklich über alles und ich wäre ja auch bereit mit ihm darüber zu reden, wenn er denn noch will“ senkte Lena ihren Kopf und rieb sich vor Kälte ihre Arme. „Tom, er wärt bestimmt daheim, nur auf dich und macht sich große Sorgen um dich… also komm, bevor wir hier außen noch erfrieren.“ Stand Kristin auf und reichte Lena ihre Hand. Zusammen stiegen sie die riesige Leiter nach unten auf den Boden und traten den Heimweg an. Kristin fühlte sich immer mieser, was war sie nur für ein verlogenes Miststück? Da spielt sie Lena, die glückliche Freundin vor, der sie hundert pro vertrauen kann. Und hinter ihrem Rücken schläft sie einfach mit ihrem Freund. Wirklich nicht gerade die Beste Freundschaft. Doch was wollte sie machen? Es war nun mal passiert. Und das alles nur wegen diesem Scheiß Alkohol.
„und du meinst wirklich, dass ich es noch einmal mit Tom versuchen soll? Ich meine zumindest reden? Auch wenn ich echt nicht gerade weiß, was das bringen soll!“ atmete Lena noch einmal tief durch, als sie vor der Haustür stand. „Ja, bitte, tus für mich!“ schloss Kristin für einen kurzen Moment ihre Augen bevor sie auf die Klingel drückte. Es dauerte wirklich nur 5 sekunden, bis das die Tür auch schon von Tom geöffnet wurde, der wirklich heil froh war, Lena zu sehen. Doch man merkte den beiden sofort an, wie der dünne Faden ihrer Beziehung zu reisen droht…
Würde Lena, Tom noch eine Chance geben? Oder war das, das aus ihrer Beziehung?.....