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Kristin und Lena betraten zusammen das Haus. Als Kristin in Toms Gesicht sah, wurde ihr sofort mulmig zu mute. Was wenn Tom jetzt mit der ganzen Wahrheit rausrücken würde? Oder sich vielleicht verplappert? Es würde dann auch das Aus zwischen ihr und Bill sein, da war sich Kristin hundertprozentig sicher. „hey ...“ begrüßte Tom Lena freundlich, doch diese nickte nur kurz und wand ihren Blick von ihrem Noch-Freund ab. Die Stimmung hier drinnen war wirklich unerträglich. „Lass uns ... lass uns doch hoch gehen ...“ schlug Tom vor und sah Lena erwartungsvoll an. Wieder nickte sie nur kurz und ging schnurr stracks an Tom vorbei ohne ihn auch noch eines Blickes zu würdigen. „Ich ... ich geh dann mal wieder Tom. Klär das mit Lena in Ruhe ...“ sagte Kristin schnell und drehte sich um, um das Haus wieder zu verlassen doch Tom hielt sie auf. „Danke Kristin dass du sie gefunden hast. Ich werde alles versuchen damit dass wieder in Ordnung kommt, versprochen.“, schwor Tom. Kristin richtete ihren Blick auf Tom. „Mach sie glücklich Tom aber bitte verplappere dich nicht schon wieder. Es ist alles schlimm genug OK ...?“ und mit diesen Worten wollte sie gehen. „Warte ... willst du nicht noch mal zu Bill hoch? Er ist immer noch in seinem Zimmer ... schon seit Stunden ...“ wollte Tom wissen, doch Kristin schüttelte schnell den Kopf. „Nein ich glaube er will alleine sein und da will ich ihn auch nicht weiter stören ... ich komm morgen vorbei. Gute Nacht Tom ...“ und somit verabschiedete sie sich endgültig von ihm. Mit einem Ruck riss sie die Haustüre auf und trat in die Kälte raus, wo sie erst einmal tief Luft holte und mit schnellen Schritten die Auffahrt nach unten ging. Tom stand noch kurz im Türrahmen und sah Kristin hinter her, bevor er zu Lena hoch ging. Alleine ging sie die leeren und verlassenen Straßen entlang, doch es war ihr egal. Sie wollte nun nicht auf den Bus warten, die paar Kilometer konnte sie auch schnell zu fuß zurücklegen und dabei konnte sie wunderbar nachdenken. Sie dachte über die vergangen Stunden und die letzte Nacht nach. Noch immer konnte sie sich an nichts erinnern ... nichts. Das einzige, an dass sie sich erinnern konnte war, dass an dem gestrigen Abend Tom plötzlich neben ihr stand und sie einfach küsste, sie sich aber nicht wehrte. Und danach? Filmriss. Bis dass sie heute morgen eben wieder aufgewacht war. Hatten sie denn wirklich miteinander geschlafen? Wie konnte es denn bitte so weit kommen? Immer noch schwirrte ihr diese Frage im Kopf umher. Aber Andi und Tom hatten Recht: Rückgängig konnten sie es nun nicht mehr machen. aber das beste daraus machen? Wie sollte dass denn bitte gehen? Sie hatte Bill betrogen ... daran führte kein Weg vorbei, das wusste sie. Egal wie sie die Sache betrachtete, sie sah keinen Ausweg. Beichtete sie es, würde Bill sicher Schluss machen denn er würde einfach nur furchtbar enttäuscht sein und überhaupt kein Vertrauen mehr zu ihr haben. er würde einfach nur furchtbar verletzt sein. Würde sie es nicht beichten, würde es Andi in spätesten einem Monat tun, und das würde ihn doch eigentlich nur noch mehr verletzen, denn dann würde es er ja nicht von ihr selber erfahren. Aber sie hatte Angst. Sie hatte tierische Angst, ihrem Freund in die Augen zu blicken, in die Augen, die solch eine Unschuld wiederspiegelte, und ihm dann zu beichten, dass sie mit seinem Bruder geschlafen hatte. Das konnte sie einfach nicht. Schon jetzt tauchten Bilder in ihrem Kopf auf, auf denen sich Bills Gesichtsausdruck wiederspiegelte. Pure Enttäuschung, Verletztheit, Wut ... Konnte sie ihm so wehtun? Nein, denn wenn sie ihm so wehtun würde, das konnte sie mit ihrem Herzen einfach nicht vereinbaren, wenn sie wüsste, dass er wegen ihr so leiden müsste. Sie wollte ihn doch einfach nur schützen. Schützen vor der Boshaftigkeit die sie über ihn Bringen würde, wenn sie alles beichtete. Aber sie MUSSTE es tun ... und das wusste sie. Sie wusste, dass der Tag immer näher rücken würde, an dem sie ihn für immer verlieren würde. Und was wenn er ihr doch verzeihen würde? Nein ... nicht Bill. Das könnte er einfach nicht. dafür glaubte er zu sehr an die Liebe als das er so was verzeihen könnte. Kristin hasste sich ... sie hasste sich selbst so sehr für das, was sie getan hatte. Warum hatte sie sich so zulaufen lassen? WaruM???? Alkohol war keine Lösung und das wusste sie nun nur zu recht. „Fuck“ ... wütend auf sich selbst ging sie die Straße entlang. Aus der Ferne sah sie ein helles Licht auf sie zukommen. Es wurde immer schneller und kam immer näher auf sie zu. Einen Moment schloss sie die Augen. Ein paar Schritte würden nur fehlen, dann würde sie frei sein. Frei von allen Sorgen und allen Problemen, frei von allen was sie bedrückt. Aber nein, sie konnte das nicht. auch davor hatte sie viel zu viel Angst, sie könnte auch nicht ohne Bill leben, aber müsste sie dass vielleicht bald? Ohne ihre Große Liebe leben, weil sie ihn verloren hat, durch einen dummen Fehler den sie begangen hat? Nur durch einen sinnlosen Fehler den sie getan hat, alles aufs Spiel gesetzt. Und musste sie jetzt mit den Konsequenzen leben? Wie sollte ihr weiteres Leben aussehen? Ein Leben ohne Bill ... das war unvorstellbar für sie. Für sie hatte das Leben erst richtig begonnen als sie Bill kennen gelernt hatte. Erst er hatte ihr einen Sinn gegeben. Einen Sinn das Leben weiter zu leben und zu genießen. Das Leben auszukosten und sich auf jeden neuen Tag zu freuen aber würde dass nun vorbei sein? Vorbei für immer? Und sie selbst die schuld daran tragen? Sie wusste jetzt schon, dass sie sich das nie wieder verzeihen würde ... nie!!! Wieder bekam sie ein beschwerendes Gefühl im Magen, als wenn man ihr den Magen zuknoten würde. Sie hasste sich selbst so dafür ... und schon sammelten sich wieder Tränen in ihren Augen. Es wurden immer mehr und sie konnte sie nicht mehr zurückhalten ... lies sie einfach nach außen. Endlich öffnete sie ihre Augen wieder. Das Auto war schon längst an ihr vorbei gezogen und nun war sie wieder alleine. Alleine und verlassen auf dieser Gott Verdammten Welt. Schluchzend schlang sie ihre Arme um sich selbst und ging ein paar Schritte schneller. Nach einer halben Stunde war sie – halb durchgefroren- endlich bei sich zu Hause angekommen. Schnell schloss sie die Türe auf und schlich sich nach oben in ihr Zimmer, in dem sie sich gleich verbarrikadierte und die Musik auf die lauteste Stufe stellte. Heulend warf sie sich auf ihr Bett und presste ihr Gesicht in ihre Kissen, mit der Hoffnung, zu ersticken. Doch als sie dann doch wieder zum Luft holen auftauchte, fiel ihr Blick auf das Bild im Herzbilderrahmen, dass auf ihrem Nachtschrank stand. Sie und Bill ... strahlend ... Arm in Arm. Diese Aufnahme wurde an dem Tag gemacht, an dem sie genau einen Monat zusammen waren. Kristin konnte nicht mehr ... alles war ihr zu fiel. Die Last, die sie sich selbst auf ihre Schultern gelegt hatte, war zu groß. Sie drohte jeden Moment unter dieser Last einzubrechen aber keiner konnte ihre Helfen ... sie war doch selbst Schuld an alle dem ...