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Lena stellte sich total auf stur. Sie fand, dass das genau das richtige in diesem Moment war. Sie konnte Tom einfach nicht so schnell verzeihen, auch wenn sie es wollte. Es ging einfach nicht. Er hat sie so verletzt. Schnurstracks lief sie in sein Zimmer und setzte sich auf seine Couch. Tom betrat nach einigen Sekunden ziemlich ängstlich sein Zimmer. Was wird Lena jetzt sagen? Tom hatte solche Angst, Angst sie zu verlieren. Soll das jetzt wirklich das aus ihrer Beziehung sein? Wegen einem Ausrutscher, der mit Sicherheit nie wieder passieren wird? In seinen Augen sammelten sich stumme Tränen. Doch er wollte und konnte sie nicht zeigen. Nicht vor Lena, seiner großen Liebe. „Hast du eigentlich irgendwas zu sagen, oder kann ich wieder gehen?“ würdigte Lena Tom immer noch keines Blickes. Wieso denn auch? Immerhin war er es, der sie betrogen hatte. Wieso sollte sie ihn anschauen? Geschweige denn irgendein Gespräch anfangen. Sich vielleicht sogar entschuldigen, entschuldigen für ihren Ausraster vorhin in der Küche? SICHER NICHT.
„Lena, bitte hör mir zu. Es, es tut mir so unglaublich Leid, es war ein Ausrutscher, ein einziger Ausrtuscher, der nie wieder passieren wird, sicher nicht. Ich hab einfach zu viel getrunken an dem Abend, wollte einfach mal alles hinter mir lassen, der Streit mit Bill es ist zur zeit auch nicht Leicht für mich…!“ senkte Tom seinen Blick zu Boden. „willst du damit, sagen das Bill schuld ist?“ sah sie diesmal Tom wirklich total verwirrt und verwundert in die Augen. Doch das keinesfalls süß, nein eher teuflisch. Lena war wirklich stink sauer, nein eigentlich war sie nicht sauer nur so unwahrscheinlich Enttäuscht. Dieser Blick hinterließ bei Tom einen eiskalten Schauer, der ihm über den Rücken lief. „Nein, natürlich nicht! Es ist mir klar, dass ich daran Schuld bin, wahrscheinlich trage ich auch die größte Schuld in mir. Auch wenn dazu immer noch 2 gehören, ich weiß, dass ich alles falsch gemacht habe und vor allem vieles zwischen uns beiden kaputt gemacht habe. Doch willst du unsere gemeinsame Zeit, die wir miteinander verbracht haben, einfach so vergessen? Bitte Lena, ich liebe dich, glaube mir doch.!“ Konnte Tom sich eine kleine Träne nicht mehr verkneifen, wischte sie jedoch sofort wieder weg, um zu verhindern, dass Lena sie sehen könnte. Wie Tom da stand, so eingeschüchtert, so traurig. Man erkannte ihn auf einmal nicht mehr wieder. Lena musterte ihn von oben bis nach unten. Doch was sie da sah, war alles andere als positiv. Tom hatte ne ganz andere Haltung eingenommen, ganz andere Gesichtszüge. Wo ist der coole Tom geblieben? Der, der sonst nie seine Tränen zeigt? Lena konnte den Blick nicht von ihm wenden, zu gern würde sie jetzt einfach weck schauen, doch das konnte sie nicht. Tom ging es sichtlich schlecht, er setzte sich auf die Bettkante. Nahm eine wirklich gebückte Haltung ein. Senkte seine Kopf tief nach unten. Man konnte sogar schon fast sagen, er legte seinen Kopf auf seine Knie. Nun konnte Tom einfach nicht mehr und all seine stummen Tränen, die sich in seinen Augen gesammelt haben liefen in Sturzäsbächen seine Wangen herunter. Tat es Tom, denn wirklich so leid, hatte Lena vielleicht doch wirklich überreagiert? Überreagiert in dem Sinne, dass Tom sie nicht mehr Lieben würde? Hatte sich Tom vielleicht wirklich geändert und dieser Ausrutscher – wie er es nannte- tat ihm wirklich so unendlich Leid?
Lena liebte Tom, wirklich über alles auf dieser Welt. Klar sie haben sich Liebe, Treue und vor allem Verbundenheit geschworen, aber kann man einem Menschen nicht einfach mal verzeihen? Einfach eine Sache wieder vergessen? Lena machte sich so viele Gedanken, wie soll es nun weiter gehen mit ihr und Tom? Sie konnte sich keine dieser Fragen beantworten, wusste nicht was sie jetzt tun soll. Doch irgendwas musste jetzt geschehen, sie konnten ja wohl nicht immer so da sitzen, Tom auf der Bettkante und sie auf der Couch. 2 Meter, 2 Meter die auf einmal so unendlich aussahen. Waren sie einander wirklich durch diese eine Nacht so fremd geworden? Tom schaute kurz nach oben, wollte Lena noch ein letztes Mal tief in die Augen schauen, bevor es vielleicht für immer zu spät war. Er rechnete mit dem Schlimmsten. „ich liebe dich und ich will dich nicht verlieren, bitte verzeih mir!“ wischte er sich seine Tränen aus dem Gesicht, wandte er seinen Blick jedoch immer noch nicht von seiner Geliebten hinweg. Lena stand auf und ging mehrere Schritte auf Tom zu. Sie nahm sein Hände ganz fest in ihre und zog ihn nach oben. „Verspreche mir, dass das nie wieder vorkommt!“ sah sie ihn tief in die Augen. „Ich schwöre es sogar, es wird nie wieder vorkommen, dafür liebe ich dich zu sehr.“ Wollte Tom seinen Blick wieder von Lena abwenden, um ihr nicht in die Augen sehen zu müssen, doch das lies Lena nicht zu. Sie nahm ihre zärtlichen Hände und richtete seinen Kopf nach oben und gab ihn einen zärtlichen Kuss. Gab Lena ihm noch eine letzte Chance?
Mit einem Lächeln im Gesicht ließ Lena nach einigen Sekunden von ihm los. „Es tut mir L..!“ wollte Tom sich nochmals entschuldigen, doch er wurde von Lenas zartem Finger unterbrochen, den sie auf seinen Mund legte. „du musst dich nicht mehr entschuldigen, ich liebe dich!“ hauchte sie Tom noch einen Kuss auf die Lippen. Es war diesmal wirklich nur ein Hauch von Kuss, doch dieser reichte aus, um Tom auf Wolke 483 schweben zu Lassen. „Sei mir nicht böse, aber ich muss jetzt echt mal wieder nach Hause, sonst bringen mich meine Eltern noch um!“ ließ Lena von Tom los und kramte ihre Sachen zusammen. Man hatte sich in den Letzten 3 Monaten viel bei ihm angesammelt. Tom strahlte einfach nur noch. Als Lena endlich ihre Jacke gefunden hatte, nahm sie Tom an die Hand und lief mit ihm zur Haustür. „ich liebe dich, Lena vergiss das nicht.“ Schrie Tom ihr richtig hinterher. Er war so heilfroh, Lena nicht verloren zu haben…
Sie schlenderte durch die dunklen Straßen bis zur Bushaltestelle. Ihre Gedanken hingen immer noch bei Tom. War ihre Entscheidung wirklich die richtige? Sie war nicht sauer, sie war eben nur Enttäuscht und das ist sie immer noch. Aber sie liebte Tom nun mal wirklich über alles auf dieser Welt. Und wenn man einen Menschen über alles liebt, muss man eben auch verzeihen können, auch wenn es häufig nicht leicht fällt.
Sie musste nicht einmal lang auf den letzten Bus warten, der nach Magdeburg fuhr. 20 Minuten, die diesmal vergingen wie im Fluge. Zu weit weg war sie mit ihren Gedanken. Sie wollte einfach nur noch nach Hause, in ihr Bett. Das alles hatte sie doch ziemlich mitgenommen und total geschafft.
Ganz leise betrat sie das Haus, um bloß ihre Eltern nicht aufzuwecken, denn das hatte ihr gerade noch gefehlt, eine stantpaucke von ihren Eltern. Darauf hatte sie jetzt nun wirklich keine Lust. Als sie in ihrem Zimmer war atmete sie einmal tief durch und schmiss sich richtig ins Bett, wo sie auch sofort ins Land der Träume verschwand…