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Der nächste Tag brach stürmisch an. der ganze Himmel war mit dicken Quellwolken überzogen, Nebel durchstreifte das Land. Man hatte schon Mühe, die eigene Hand vor Augen zu sehen. Als Kristin aufwachte und nach draußen blickte, zog sie sich sofort wieder die Decke über den Kopf und wollte am liebsten nie wieder hervortreten. Das Wetter draußen spiegelte ihre Laune in ihr drinnen nur zu perfekt wieder. Genau wie sich gerade draußen ein Gewitter aufzog, zog sich in ihr alles zusammen. Sie hatte unruhig geschlafen. Sehr unruhig. Eigentlich konnte sie sich gar nicht mehr daran erinnern dass sie überhaupt ein Auge zubekommen hatte, heute Nacht. Schlecht gelaunt schlug sie dennoch die Decke nach vorne und krabbelte aus den Bett. ein Blick in den Spiegel und sie wusste, dass dieser Tag heute nicht gut enden würde. Sie hatte so ein komisches Bauchgefühl. Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass es erst halb eins war. Also ging sie ins Bad und lies sich die Wanne mit Wasser voll und kippte eine halbe Flasche Badeschaum dazu. den Radio auf die höchste Stufe gestellt lies sie ihre Klamotten von ihrem Körper gleiten und tauchte erst einmal mit der kleinen Zehe ins Wasser ein. *hot* Vorsichtig lies sie auch den Rest ihres Körpers ins Wasser hinab und lehnte sich entspannt zurück. Mit geschlossenen Augen lag sie so im Wasser, lies sich von den Klängen aus dem Radio berieseln und entspannte sich einfach mal ein wenig. Doch immer wieder kam Ihr ihr schlechtes Gewissen dazwischen. Bilder von Bill tauchten vor ihrem Inneren Auge auf, wie er sie verlies, eine wütende Lena, die ihr beinahe die Augen auskratze. Und in der Mitte sie und Tom ... sie mussten alles über sich ergehen lassen, konnten sich nicht wehren. Wie denn auch? Alle hatten doch recht mit dem was sie sagen würden. Sie konnten es einfach nicht abstreiten. Um die Gedanken aus ihrem Gehirn zu vertreiben, tauchte sie mit dem Kopf unter Wasser, so lange, bis ihr fast schwarz vor Augen wurde. Das tat sie ein paar mal ... einfach nur um wenigstens ein paar Sekunden lang ruhe vor sich selbst zu Haben. Nach einer Stunde war das Wasser kalt und sie komplett aufgeweicht, also stieg sie aus dem Wasser, schlang ein Handtuch eng um ihren Körper und zog noch einen Bademantel über sich. Die haare Rubbelte sie nur schnell ein wenig trocken und ging dann zurück in ihr Zimmer. Rücklings lies sie sich auf ihr Bett fallen und starrte die Decke an, als ihre Mutter ins Zimmer kam. Ohne ein Wort zu sagen setzte sie sich auf ihr Bett und sah ihre Tochter fragend an. „Was ist?“ wollte Kristin zickig wissen, sah aber nicht auf. „Was ist mit dir los Kristin? Du bist so still und einfach total anders als sonst! Hast du Streit mit irgendjemanden? Oder irgendwelche Probleme?“ wollte sie von ihrer Tochter wissen. Oh nein nicht auch noch die, dachte sich Kristin. „Nein alles OK ... ich will einfach mal ein wenig meine Ruhe haben versteht ihr das nicht?“ schnauzte sie ihre Mutter an und mit einem Sprung war stand sie auf ihren Beinen und ging zum Kleiderschrank hinüber und suchte ihre Klamotten zusammen. „Mir kannst du nichts vor machen mein Kind .. ich bin deine Mutter und als Mutter merkt man immer wenn irgendwas nicht stimmt.“, lies sie aber nicht locker, und Kristins Bauchgefühl wurde immer stärker. Sie hielt in ihrer Bewegung inne und schloss für einen Augenblick ihre Augen, doch auch das half nichts. Schon beinahe automatisch flossen die Tränen aus ihren Augen, bahnten sich ihren Weg über ihre Wangen bis hinunter zum Kinn oder fielen gleich auf den Boden. Als sie ihre Augen wieder öffnete sah sie in den Spiegel neben sich. Ihre Mutter hatte recht ... sie war nicht mehr sie selbst. Dass was sie so sehr belastete, dass machte sie noch kaputt. Sie musste es irgendwem sagen, aber alle würden sie doch hassen. Alle würden sie anschreien und sagen, was für einen Mist sie da mal wieder gemacht hat. Ihr in Erinnerung rufen, dass sie nichts anständiges auf die Beine bringe ... nicht mal eine Beziehung führen kann. „Sag mal weinst du?“ kam es dann plötzlich von ihrer Mutter. Verdammt, sie hatte Kristin im Spiegel gesehen. Schnell wischte sich diese die Tränen weg und schüttelte energisch den Kopf. „Kind jetzt rede doch bitte mit mir ... irgendwas belastet dich. Sag es mir vielleicht kann ich dir ja helfen ...“ schlug sie ihrer Tochter vor und nahm sie von hinten in den Arm. Ab diesem Moment konnte Kristin einfach nicht mehr. Sie brach innerlich komplett zusammen. Und auch die Tränen waren nun nicht mehr aufzuhalten. Schluchzend warf sie sich in die Arme ihrer Mutter. Ihr ganzer Körper zitterte schon und die Tränen wurden nur noch mehr. Beide ließen sich auf dem Bett nieder und ihre Mum strich ihr fürsorglich über ihren Kopf. „Erzähl mal ... was ist los? Streit mit Bill?“ wollte sie wissen und Kristin nickte. „Na was ist denn passiert bei euch?“ ging sie der Sache genauer auf den Grund. „Ich ... ich ...“ versuchte Kristin anzufangen, doch sie brachte es nicht zu Stande. Immer und immer wieder wurde sie von heftigen Schluchzern unterbrochen, ihre Stimme drohte gänzlich abzubrechen. „Alles OK ... alles wird gut …” versuchte sie ihre Tochter zu beruhigen, doch dadurch wurde alles eigentlich nur noch schlimmer. „NEIN ... NEIN! Nichts ist OK!! Nichts wird wieder gut ... nichts .. ich hab alles kaputt gemacht ... dass wird er mir nie wieder verzeihen ... Verdammt ... ICH HABE IHN BETROGEN!“ schrie Kristin und war aus den Armen ihrer Mutter aufgesprungen. Etwas geschockt aber auch gleichzeitig verwundert sah sie ihre Tochter an. „du hast ihn betrogen? Wie meinst du das? Und wann? Und vor allem mit wem?“ wollte sie dann wissen. Kristin schlang zitternd ihre Arme um ihren Körper und ging im Zimmer auf und ab. „ICH HAB MIT EINEM ANDREN GESCHLAFEN ... GENAUER GESAGT MIT SEINEM ZWILLINGS BRUDER!!! ICH HABE MIT TOM GESCHLAFEN ... AUF ANDIS PARTY!!! ICH KANN ES DOCH SELBST ALLES NICHT GLAUBEN!! ES IST EBEN EINFACH PASSIERT ABER DAFÜR WIRD MICH BILL NOCH MEHR HASSEN ... DASS ES TOM WAR!!! OK AUCH WENN ES NICHT TOM GEWESEN WÄRE WÜRDE ER MICH HASSEN ABER ES WIRD IHN NOCH MEHR VERLETZTEN WENN ER WEIß DAS ES TOM WAR ...!“ schrie sie weiter. Sie hatte sich nicht mehr unter Kontrolle. „Mit Tom?“ konnte es ihre Mum nicht glauben. Kristin nickte nur. Sie warf ihren Kopf in den Nacken. Sie wusste nicht weiter. „Und ... und weiß es Bill schon?“ fragte sie weiter nach. „Nein ... nein ... ich kann es ihm einfach nicht sagen. Dass ist unmöglich. Er wird mich hassen ... er wird mich hassen und verlassen, da bin ich mir sicher. Ich kenne ihn doch. Fremdgehen, betrügen ... nein das konnte er einfach nicht mehr verzeihen, egal wie sehr er liebte.“; erklärte sie es ihr. „Bist du dir da sicher? Liebe heißt nicht nur die Zuneigung zueinander zu teilen, sondern auch Schmerz und Leid zusammen zu tragen und zu überstehen. Und Lieben heißt auch Verzeihen zu können ... und Bill liebt dich doch oder? er wird es dir verzeihen ... sicher, er braucht Zeit aber ich denke er wird euch eine Zweite Chance geben, da bin ich mir sicher. Sag es ihm ...“ versuchte sie ihre Tochter zur Vernunft zu bringen. „NEIN!!! NEIN!!! Das kann ich nicht ... dass schaffe ich nicht ... Bill liebt mit ganzem Herzen aber wehe einer verbaut sein Vertrauen, dann gibt es kein zurück mehr ... ich kenne ihn doch!“ lies sich Kristin nicht überzeugen. „Aber du musst es ihm sagen mein Kind ... du Musst. Dass bist du ihm schuldig, eindeutig. Wenn du einen Fehler getan hast, musst du auch zu diesem Stehen. Du musst zu ihm ehrlich sein und ihn nicht weiter belügen ... sonst wird es nur noch schlimmer und härter für ihn. Er wird nicht schluss machen aber du musst es ihm sagen. Wenn du es ihm nicht sagst verplappert sich vielleicht Tom oder Bill erfährt es von wem ganz andres, und dass würde ihn nur noch noch tiefer reisen. Bitte sei Ehrlich und rede mit ihm ... danach wird es auch dir besser gehen, glaube mir.“ „MIR BESSER GEHEN? OHNE BILL WIRD ES MIR NICHT BESSER GEHEN OHNE IHN HAT MEIN LEBEN KEINEN SINN MEHR ... ES WAR EIN RIESEN FEHLER DAS ICH MIT TOM GESCHLAFEN HABE JA ABER WENN ICH ES BILL NUN GESTEHE HABE ICH IHN SOFORT VERLOREN UND ICH BIN AUCH NOCH SELBST SCHULD ...“ begann Kristin wieder zu schreien. „So schlimm wird es nicht werden. Bill ist ein vernünftiger Junge, er wird die Sache bedacht angehen. Aber du musst es ihm sagen ... wirklich ... danach wird es dir besser gehen, jedenfalls deinem Gewissen denn dann weißt du, dass du ihm nichts mehr zu verheimlichen hast. Oder willst du bis an dein Lebensende mit so einer Lüge rumlaufen?“ rief ihr ihre Mutter noch einmal ins Gedächtnis und stand dabei auf. Sie nahm Kristin noch einmal in den Arm und drückte sie eng an sich. „Egal was passiert alles wird gut ... versprochen ...“ und mit diesen Worten verließ sie das Zimmer ihrer Tochter. Na toll ... die hatte Leicht reden. Sie musste ja nichts beichten ... Noch mehr verzweifelt ließ sie sich auf dem Boden nieder und starrte ihre Knie an. Sie war verzweifelt ... noch verzweifelter als die Tage zuvor, denn leider Gottes wusste sie nun etwas was sie noch mehr nieder riss: Ihre Mutter hatte Recht. Sie musste es Bill sagen, daran führte Kein Weg vorbei. Keiner. Sie wusste, dass sie es Bill sagen musste, und je früher um so besser. Und vielleicht hatte ihre Mutter ja auch noch in andren Punkten recht. Vielleicht würde es ihr Bill ja wirklich verzeihen, denn Lieben heißt auch verzeihen. Eine Kleine Flamme der Hoffnung wurde in ihr wieder entflammt. Aber sie musste es ihm sagen und nun wirklich so schnell wie möglich, bevor sich Tom doch noch irgendwie verplappern würde oder sich es Andi noch einmal andres überlegen würde...
Mit dieser Kleinen Hoffnung, dass Bill es ihr vielleicht doch noch verzeihen würde, stand sie vom Boden auf und zog sich an. sie suchte sich ihre Schönsten Klamotten raus und ging dann ins Bad, um sich besonders schön zu schminken. Vielleicht, wenn sie heute extra wunderschön machen würde, würde Bill ihr noch leichter verzeihen, denn er ist ja auch nur ein Mann. Wer weiß ...
Den ganzen Nachmittag saß sie nun zu Hause und überlegte sich, wie sie es ihm am besten sagen könnte. Der Ganze Fußboden war übersät mit zusammengeknüllten Papier. Tausend Anläufe hatte sie gebraucht um die richtigen Worte zu finde, die sie ihrem Freund sagen will. Doch wird es was bringen? Selbstzweifel kamen wieder hoch. Doch sie war an diesem Tag stark genug ... gestärkt durch eine innere Kraft die ihr sagte, heute passierte irgendwas unerwartetes, was alles ändern wurde. Doch Kristin interpretierte dieses Gefühl falsch ... ja ... es würde heute etwas passieren, was alles ändern würde ...


Es war kurz vor Neun als sie vor dem Haus der Familie Kaulitz ankam. Sie wartete noch einen Moment bevor sie klingelte. Sah sich noch mal in Ruhe um. Würde es vielleicht das letzte mal sein, dass sie hier eintrat, als die Freundin von Bill? Würde es vielleicht sogar das letzte mal sein, dass sie das Haus überhaupt betreten würde? Ihre Knie wurden weich, das Atmen schneller ... und endlich betätigte sie die Klingel. Es dauerte nur ein paar Augenblicke, als auch schon die Tür geöffnet wurde. Simone lächelte ihr entgegen. „Hey Kristin ...“ begrüßte sie Kristin lieb. Kristin erwiderte nur das Lächeln und betrat das Haus. „Bill ist oben in seinem Zimmer, und Andi ist auch da. Den hab ich ja schon wirklich lange nicht mehr gesehen ... vielleicht tut es Bill gut ...“ sagte sie und ihr Lächeln wurde größer, doch kaum hatte sie die Worte ausgesprochen verkrampfte sich bei Kristin alles zusammen. Andi? HIER? Oh Nein ... schnell zog sie sich die Schuhe aus und ging nach oben. Sie rannte die Treppe hoch blieb jedoch vor Bills Zimmer stehen. Die Tür war einen Spalt offen. Ihr Herz hämmerte wie verrückt und ihre Knie bestanden nun wirklich fast nur noch aus Wackelpudding. „Es tut mir wirklich leid für dich Bill ...“ hörte sie dann plötzlich Andis Stimme. „Und ... du bist dir wirklich sicher? Hundertprozentig?“ kam dann noch Bills Stimme dazwischen. OH NEIN! OH NEIN OH NEIN OH NEIN! Das konnte doch nicht wahr sein, dachte sich Kristin. „Ja bin ich mir ... ich hab die beiden gesehen. Denkst du, du wirst es packen?“ wollte Andi von Bill wissen, doch diese Antwort würde sie wohl nie erfahren. Tränenüberströmt stieß sie die Tür auf und sah zu die beiden Jungs, die auf dem Bett saßen. Beide machten einen erschrockenen Eindruck, als Kristin plötzlich im Türrahmen steht. „NEIN ... Es tut mir Leid Bill. Ich wollte das alles nicht ... wirklich. Ich wollte es dir doch sagen aber ich habe mich nicht getraut. Ich wollte dich einfach nicht enttäuschen ... ich wollte nicht mit Tom schlafen ... bitte ... hass mich nicht ...“ schrie Kristin so laut sie konnte. Beide Jungs rissen die Augen weit auf, doch Kristin konnte nicht mehr. Sie konnte hier nicht länger einfach rumstehen. Es war aus. alles vorbei. Sie kam zu spät. Sie drehte sich um, doch hinter ihr stand Lena. Auch sie hatte ihre Augen weit aufgerissen und konnte anscheinend nicht glauben was sie da hörte. Doch Kristin war das alles egal .. ihr war alles egal. Schnell rannte sie an Lena vorbei, die Treppe nach unten und schlüpfte in ihre Schuhe und riss die Haustür auf. ihre Beine Zitterten und immer mehr und mehr Tränen kamen ihr hinter. „KRISTIN ...“ hörte sie Bills Stimme von oben und Fußgetrampel von der Treppe doch sie konnte nun den Anschuldigungen nicht standhalten. Sie hatte alles verspielt .. hatte alles auf eine Karte gesetzt aber auch alles verloren ... alles verloren wegen einer Nacht. Alles drehte sich um Kristin ... ihre Gedanken überschlugen sich und die Schritte kamen näher. Schnell riss sie die Haustür auf, und erst jetzt bemerkte sie, wie es aus Eimern Goss. Doch schon alleine ihre Tränen nahmen ihr fast die komplette sicht, und nun vermischten sich die Tränen mit dem Regen. Sie rannte einfach darauf los ... die Auffahrt nach unten. Hinter ihr Wieder Stimmen. „Kristin ... warte ...“ hörte sie die Stimme ihres Freundes. Nein ... falsch. Exfreundes. Ein lautes schluchzen entfuhr ihr. Alles aus ... alles vorbei. Alles verloren was ihr lieb und wichtig war. Ihre Große Liebe war für immer dahin ... sie rannte weiter blieb keinen Moment stehen. Es Donnerte laut ... Nebel Hing über Loitsche. Der Regen peitschte ihr ins Gesicht. Sie wollte weg hier ... einfach nur weg. wohin war ihr Egal. Unten an der Einfahrt angekommen rannte sie einfach weiter ... wollte gerade aus über die Straße, doch kaum hatte sie zwei Schritte auf die Straße gesetzt Blitze es hell am Himmel auf. erschrocken blieb sie stehen und sah in den Himmel, doch genau das war ihr Fehler. Genau in diesem Moment kam um die Ecke ein Auto ... schnell kam es auf sie zu ... sehr schnell ... zu schnell ... Entsetzt wand sie ihren Blick nach rechts, doch auch bevor sie nur ans Reagieren denken konnte, hatte sie das Auto erfasst. Der Fahrer versuchte noch zu Bremsen ... Ausweg los. Kristin prallte Frontal auf die Frontscheibe des Autos, wurde über den Wagen gehoben und landete hinter dem Auto auf dem nassen Asphalt. Das Auto kam schlitternd und rutschen quer auf der Straße zum stehen. Genau beim Aufprall von Kristin auf dem Auto donnerte es heftiger denn je, doch es mischte sich noch ein anderes Geräusch dazu. „KRISTIN ...“ rief Bill, doch seine Stimme erstickte. Quietschende Autoreifen waren nur noch zuhören und helle, zuckende Blitze am Himmel zu sehen, doch alleine diese Blitze reichten, damit Bill seine Freundin leblos auf dem Boden sehen konnte. Ihr Gesicht in einer Blutlache platziert, die Augen geschlossen. Mit dem Bauch auf der Straße liegend lag sie in ihrem eigenen Blut. Bill konnte sich nicht rühren. Seine sonst so kunstvoll auftoupierten Haare klebten nass und kraftlos an seinem Kopf. Die Augen weit aufgerissen stand er in mitten der Einfahrt. Der Fahrer des Wagens stieg gerade aus und eilte auf den Leblosen Körper zu. Nichts bewegte sich. Neben Bill trat plötzlich Lena hervor, auch sie konnte nicht glauben was sie da sah, doch plötzlich rannte Bill los. Rannte auf seine Freundin los und kniete sich neben sie. Auch sein Gesicht war mit Regen benetzt, doch seine Schminke war kaum verloffen. Stumm kniete er neben ihr, versuchte etwas zu sagen, doch über seine Lippen kam nichts. Er bewegte sie nur ... stumm. „Mum ... MUM! Schnell!! Ruf einen Notarzt ...“ hörte Bill seinen Zwillingsbruder hinter sich rufen, der nur Sekunden später mit Lena neben Bill zum Knien kam. Der Autofahrer war ebenfalls sprachlos, tippte schnell eine Nummer in sein Handy ein und begann heftig zu telefonieren. Kristin lag auf dem Boden als wenn sie schlafen würde. Die Augen geschlossen, den Mund nur einen Spalt breit offen, die Beine sachte angewinkelt und die Hände leblosen neben ihrem Körper. Irgendwo an ihrem Hinterkopf musste sie bluten. Eine ganze Lache lag nun schon auf dem Boden, doch das Blut vermischte sich auf dem Boden mit dem Regen. Es glänzte richtig. Simone eilte aus dem Haus, doch als sie Kristin sah, konnte auch sie nichts sagen ...