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Tom konnte überhaupt nicht glauben, was hier gerade passierte, noch eben hatte sie gesprochen, sich bei Bill entschuldigt und jetzt…. war sie auf einmal Tot? Er stand einfach nur da, beobachtete noch einige Minuten, den leblosen Körper, den Bill fest umklammerte. Es war ein ständiger hoher quietschender Ton, welcher das Zimmer durchflutete. Die Maschinen, ein Zeichen, dass Kristins Herz aufgehört hat zu schlagen. Erst jetzt, sah Tom die zahlreichen Ärzte, die um Kristins Bett versammelt waren. „Fuck warum sind Sie nicht eher gekommen?“ schrie Tom nur so durchs gesamte Zimmer. „Es tut uns Leid, aber wir haben gewusst, dass sie es nicht schaffen wird. Wir wollten sie nicht mit Maschinen am Leben halten, Sie ist friedlich eingeschlafen, hatte fast keine Schmerzen.“ Senkte der Oberarzt seinen Kopf zu Boden. „Es ist verdammt noch mal ihr Job, leben zu retten, sie hätten ihr helfen müssen!“ lies sich Tom nicht so einfach zur Ruhe bringen. „Es tut uns Leid, wir haben wirklich getan was wir konnten.“ Mischte sich nun noch ein zweiter Arzt mit ein. Jaja, getan was sie konnten, wers glaubt!“ dachte sich Tom, doch bevor er auch nur noch ein weiteres Wort sagen konnte, hörte er weitere schluchzende Stimmen hinter seinem Rücken. „Kristin? Nein, bitte nicht!“ eilte ihre Mutter zum Krankenbett und schubste Bill, richtigt weg, der Kristin immer noch fest umschlungen hatte. Das jedoch nicht aus Liebe, oder Trauer. Sondern eher aus Verzweiflung. Er weinte nicht wegen ihr, sondern wegen Tom. Er liebte Tom über alles auf dieser Welt. Eine Liebe, die Mitsicherheit keinen Sinn hatte, denn Tom würde ihn nicht verstehen, Nein, wahrscheinlich würde er ihn auslachen! „Bill, komm es ist besser wenn wir jetzt gehen.“ Legte Tom seine Hand auf seine Schultern und zog Bill hoch in seine Arme. Er wollte jetzt einfach für Bill da sein, trotz das es ihm eigentlich nicht gerade besser ging, denn immerhin hat sich Lena doch noch von ihm getrennt, und das nur, weil sie die ganze Wahrheit erfahren hatte, dass Kristin diejenige war. „Nein, lass mich los, du bist doch Schuld an dem ganzen! Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben!“ riss sich Bill sofort aus seinen Armen und verließ das Krankenhaus. Diesen Satz meinte er eigentlich gar nicht so, doch was sollte er machen? Er hasste Tom dafür, dass er mit Kristin geschlafen hatte. Doch keinesfalls, weil er so unsterblich in Kristin verliebt war, Nein, er ist einfach nur enttäuscht von ihm, dass er so etwas macht, mit der Freundin seines Bruders zu vögeln. Er hasste Tom, in ihm kochte es regelrecht, doch gleichzeitig liebte er ihn wirklich über alles auf dieser Welt. Doch er darf sich einfach nichts anmerken lassen und schon gar nicht, dass er Kristin nicht mehr liebt…

4 Tage später.

Jetzt heißt es noch ein letztes Mal Abschied nehmen. Man muss zugeben, es waren wirklich nicht gerade viele Leute da. Simone, Sabrina (ihre Beste Freundin), Andi und ganz vorne Bill, Tom und Kristins Eltern. Denn viele Freunde hatte sie nicht. Sie lebte wie schon gesagt, erst seit ungefähr einem halben Jahr hier in Magdeburg. Sie war heilfroh überhaupt irgendwo Anschluss gefunden zu haben. Doch als sie sich dann auch noch in Bill verliebte, gab es wirklich nur noch Sabrina die bei allem ihren Tun zu ihr stand. Die ganze Schule hasste eigentlich Bill und Tom. Außer Andi. Weil sie einfach anders waren, so einzigartig eben überhaupt Bill, keiner kam so wirklich mit seinem ausergwöhnlichen Style zurecht. Doch das störte ihn nicht weiter. Als viele Erfahren mussten, dass Kristin mit ihm zusammen war, wandte sich fast jeder von ihr ab. Stellten ihr dämliche fragen wie: „und wie läuft es mit dieser Schwulette Bill?“ diese Frage war eigentlich noch die harmloseste. Sie musste sich wirklich so einiges Gefallen lassen, doch das war ihr egal. Sie liebte nun einmal Bill über alles auf dieser Welt und sie stand voll und ganz zu ihm. Sie war so glücklich mit ihm, jeden Tag, jede Stunde, Minute und Sekunde. Sie genoss das Leben wirklich in vollen Zügen. Ihre Mutter weinte seit dem Vorfall wirklich ununterbrochen, verstand die Welt nicht mehr. Wieso genau ihre Tochter? Wieso gerade ihre süße Kristin? Es war ein Schock für sie. Ihre Tochter, war das Liebste was sie auf der ganzen Welt besaß. Eng umschlungen von ihrem Mann stand sie da ganz vorne an ihrem –noch offenen Grab-.
Bill wirkte die ganze Zeit total gefasst, keine einzige Träne bahnte sich den Weg über seine zarten Wangen. Er stand einfach nur da und beobachtete das ganze Geschehen. Jeder wollte ihn unterstützen, ihm Helfen, ihn trösten. Doch trösten für was? Für die Liebe zu Tom? Denn für Kristin sicher nicht, natürlich nahm ihn der Tot mit Kristin mit, aber nicht als ihr fester Freund. Eher als Kumpel. Bill liebte sie einfach nicht mehr. Der Funke ist da, doch er springt einfach nicht über. Bill wandte seinen Blick nach oben in den Himmel. Der Himmel war blau, keine einzelne Wolke bedeckte ihn. Die Sonne brannte direkt in Bills schwarze Klamotten. Schwarze Klamotten, die er keinesfalls zur Trauer druck, es waren seine Alltagsklamotten. „Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name…“ sprachen alle im Chor. „Herr gib ihr die Ewige Ruhe…. Und das ewige Licht leuchte ihr… in Ewigkeit Amen.“ Gab der Pfarrer von sich und verließ zusammen mit seinen 3 Ministranten den Friedhof. Jetzt heiß es wirklich noch ein letztes mal Abschied nehmen. Bill ging nach vorne an den Rand und schaute tief nach unten. Der Sarg war schwarz, schwarz wie die Trauer mit einer weißen Rose voller Hoffnung vorne drauf. Bill wusste wie sie da drin lag. Es war als ob sie schlafen würde. Wie ein Engel. Doch nicht Bills Engel. Ein Engel Gottes. „Kristin, ich habe dich wirklich geliebt, bitte verzeih mir, dass ich mein Herz an jemanden anderen weitergegeben habe!“ flüsterte er vor sich hin und warf seine Rote Rose ins Grab. Mit gesengtem Kopf bewegte er sich nun den Ausgang des Friedhofes zu. Er war immer noch total gefasst. Es sammelten sich keine Tränen in seinen Augen an. „Halt, Bill, warte doch mal, bitte, ich muss mit dir reden!“ hörte er plötzlich Toms Stimme von hinten rufen. Nein nicht auch noch der, dachte sich Bill, doch daran führte leider kein Weg vor bei. „Bill, bitte, mit dir ist irgendwas das Spüre ich du wirkst so gefasst, bitte rede doch mit mir!“ fing ihn Tom ab. „ich weiß nicht, was es da zu reden gab!“ wollte Bill auf kein weiteres Gespräch mit ihm eingehen. „Bill, was ist los bitte, ich nehme dir das nicht ab… ich habe dich doch gerade gesehen, du wirktest keines falls traurig oder so!“ sprach Tom und wollte ihn tief in die Augen schauen, doch das ließ Bill nicht zu. „wenn du es schon so genau wissen willst, ich liebe Kristin schon seit ca. 2 Wochen nicht mehr, Nein ich liebe jemanden ganz anderen. Aber diese Liebe hat einfach keinen Sinn. Sie ist zwecklos.“ Blieb Bill stehen und senkte seinen Kopf nach unten. Da erinnert er sich wieder an den Satz, von Kristin, welchen sie noch kurz vor ihrem Tot ausgesprochen hatte. „ich glaube an dich… hör auf dein Herz und du erreichst dein Ziel!“ ja das waren sie mit die letzten Worte von ihr. Ob sie damit recht behielt? Bill wusste es nicht. „Und an wen? Bitte Bill, jetzt rede verdammt noch mal mit mir!“ zwang ihn Tom fasst dazu. „Verdammte scheiße noch mal, es hat alles keinen Sinn, diese Liebe, die ich in mir trage ist zwecklos, verstehst du das nicht? Und jetzt lass mich ein für alle Mal in Ruhe!“ rannte Bill einfach drauf los, er wollte jetzt einfach nur noch nach Hause, ganz in Ruhe seine Gedanken sammeln und ordnen….
Tom stand noch einige Minuten nur so da, rührte sich nicht vom Fleck. Dachte kurz über Bills Verhalten nach. Versuchte seine Gedanken zu ordnen, doch es gelang ihm nicht. Er wusste einfach nicht, was mit Bill los war. Doch würde sich an der Sache etwas ändern wenn er über seine Gefühle bescheid wusste? Er drehte sich noch ein letztes Mal zu Kristins Grab um und wollte sich gerade auf den Heimweg machen. Als er Lena am Grab stehen sah. „Lena?“ änderte er schlagartig seine Route. „Du bist auch da? Aber ich dachte….!“ Ging er mehrere ängstliche Schritte auf Lena zu. „Was dachtest du? Glaube bloß nicht, dass ich wegen dir hier bin. Kristin war immerhin mal fast meine beste Freundin, bis sie mit dir ins Bett stieg. Und ob ich ihr das jemals verzeihen kann, weiß ich noch nicht. Aber noch viel mehr hätte ich nicht gewusst, ob ich es jemals mit meinem Gewissen vereinbaren könnte, dass ich ihr nicht Auf wieder sehen gesagt habe!“ würdigte sie Tom keines Blickes. „ich weiß, aber können wir nicht noch mal einfach von vorne Anfangen? Die Vergangenheit einfach hinter uns lassen? Eine neue Beziehung Anfangen? Bitte, Lena ich liebe dich!“ wollte er Lena in seine Arme schließen. Doch das war ein Fehler. *klatsch* hatte Tom eine heftige Ohrfeige im Gesicht. „Noch mal von vorne Anfangen? Vergiss es.“ Ließ Lena Tom stehen und machte sich mit einem Kopfschütteln davon….