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Bill flitzte wie jede Nacht sofort hoch in sein Zimmer und schloss sich ein. Tom gab die Hoffnung nie auf, passte Bill jede Nacht ab. Wollte mit ihm reden, doch immer wieder verpasste Bill ihm einen Korb, lies ihn einfach nicht an sich ran. Tom lies sich an Bills Zimmertür nach unten gleiten. Er wollte einfach für Bill da sein, vielleicht will er ja doch noch irgendwann mit ihm reden. Tom gab die Hoffnung einfach nicht auf. Er war es ja schließlich schon gewohnt, auf dem Harten Flur Boden zu schlafen, es machte ihm nicht einmal was aus. denn wenn das der einzige Weg zu Bill ist, dann wird er ihn gehen, egal wie hart er ist! In dieser Nacht, schlief er wirklich wie ein Murmeltier.
„Tom? Hast du es heut Nacht nicht mehr bis in dein Bett geschafft oder was?“ stand Andi auf einmal im Flur. Tom schaute ihn nur mit Müden Augen an. „Boah, Alter ey, lass mich doch einfach schlafen, was suchst du denn schon hier?“ rieb sich Tom verschlafen in den Augen. „Schon? Der liebe Herr hat wohl noch nicht auf die Uhr geschauen… es ist 14 Uhr!“ musste Andi lachen. „14 Uhr? Ach du scheiße ich hab verpennt, Ist Bill weg?“ sprang Tom auf, und hatte sichtlich Angst, Bill verpasst zu haben. Doch Andi schüttelte nur den Kopf. „Nein, keine Angst, also Simone hat gesagt, dass Bill wie immer in seinem Zimmer ist, ihm geht es wirklich nicht gut oder?“ sah Andi traurig zu Boden. „Nein Andi, er redet einfach nicht mehr, lässt keinem an sich heran. Sperrt sich den ganzen Tag in sein Zimmer ein. Nur Nachts, da schleicht er sich aus dem Haus, und kommt erst in den frühen Morgenstunden wieder heim. Mensch Andi ich mach mir so große Sorgen.“ Ließ sich Tom ein weiteres Mal auf den Boden gleiten. „Du scheinst, durch diese Sache auch total fertig zu sein, ich kann das nicht mehr mit anschauen, wie ihr euch gegenseitig fertig macht, Tom ich habe eine Idee, ich werde heute Abend eine Party schmeißen, und du bist Herzlich eingeladen!“ zog Andi ihn wieder nach oben. „Party? Ich weiß nicht, ob das jetzt so ne gute idee ist, jetzt wo es Bill überhaupt nicht gut geht, was wenn er sich in der Zeit, wo ich nicht da bin irgendetwas antut? Das würde ich mir niemals verzeihen!“ sah Tom nur zu Boden. „es bringt überhaupt nichts, wenn du ihn 24 Stunden am Tag bewachst, Bill ist alt genug auf sich selber aufzupassen, auch wenn es ihm scheiße geht, Bill weiß was er tut. Und er würde sich NIEMALS was antun!“ brachte Andi sehr überzeugend rüber. „Meinst du wirklich?“ sah Tom ihn nur traurig an. „Ja, bin ich mir, so und du kommst heut Abend. Sei um 18 Uhr bei mir. Ich werde alles Weitere organisieren!“ verabschiedete sich Andi und ließ Tom zurück. Tränen über Tränen verlor Tom in der letzten Zeit. Wo ist der harte Macho hin? Der, der sonst nie Gefühle zeigt? Tom litt regelrecht unter der Situation. Langsam freute er sich sogar auf die Party. Dort konnte er endlich mal wieder alles vergessen, endlich mal wieder glücklich sein! Er freute sich wirklich riesig, ein paar stunden des Glückes warteten auf ihn…
Das erste Mal seit 2 Monaten ließ er seinen Bruder für ein paar Stunden zurück. Er hatte so ein Mulmiges Gefühl im Bauch, doch wehrte sich dagegen. „Mama? Ich gehe dann mal zu Andi, komm dann irgendwann wieder, pass mir gut auf Bill auf hörst du?“ musste er sich doch noch einmal gut vergewissern, dass Bill in guten Händen war. Er wusste einfach nicht zu was er im Moment fähig war. Das konnte keiner Wissen! Simone nickte nur stumm. Auch sie war total fertig. Sie konnte nicht mehr, wusste nicht mehr weiter, nichts half, nichts und niemand konnte Bill helfen. Sie hatte so ein schlechtes Gewissen, da geht es ihrem Sohn nicht gut, und sie konnte ihm nicht helfen, ihre Hände waren einfach gefesselt. Wie oft hatte sie versucht Bill zum reden zu bringen? Sie hatte ihn fast dazu gezwungen. Ihre letzte Hoffnung war Tom. Doch selbst er konnte nichts machen…
Tom schlenderte die Straßen entlang. War wie in Trance versunken. Seine Gedanken kreisten sich nur um Bill. Bill, seinen immer noch Bruder. Ja, Bruder. Doch was ist aus dem Zwilling sein geworden? Sie waren ein Herz und eine Seele. Ein Fleisch und ein Blut. Sie WAREN. Für Tom fühlte es sich an, als wenn sie Einzelkinder wären. Jeder für sich…
Es war kalt eiskalt. Tom zitterte. Doch nicht nur äußerlich sondern auch innerlich. Sein Herz fühlte sich leer, es schreite nach Liebe. Es schreit nach Verbundenheit, nach Glück.. nach.. Bill! Tom vermisste seinen Zwilling. Er vermisste einfach alles an Bill… Wo ist der Liebevolle Bill geblieben? Der mit dem Tom alles machen konnte? Jeden scheiß? Der, mit dem Tom über alles reden konnte? Tom hasste sich immer und immer mehr für seinen Ausrutscher mit Kristin. „Fuck, wieso? Wieso? Wieso macht Bill mich noch immer verantwortlich dafür? Ich hab mich doch entschuldigt! Bill wieso hasst du mich so?“ trat Tom mit aller Wut gegen eine Bank, die am Straßenrand stand. Er brüllte. Schrie alles raus. Lies sich auf der Bank nieder. Fluchte. „Verdammt Tom, sag mal spinnst du? Willst du das ganze Dorf zusammen schreien oder was ist los?“ versuchte Andi ihn zu beruhigen. Er muss wohl alles mitbekommen haben. Ok, Kein wunder Tom stand ja auch schon fast vor seiner Tür. Aber eben nur Fast. Tom zog seine Knie weit an sich heran und verschlang sie mit den Armen. „Tom was los? So fertig habe ich dich ja noch nie gesehen?“ versuchte Andi weiterhin ihn zu beruhigen. „Ach Andi, ich habe alles kaputt gemacht, ich bin doch Schuld an dem ganzen… Hätte ich damals bloß nicht…“ Tom brach ab. Konnte die letzten Worte nicht mehr aussprechen. War gefangen, gefangen in einem tiefen Loch, der Finsternis. „Tom, ich weiß das du scheiße gebaut hast, aber Bill, er wird dir schon einmal wieder verzeihen, du musst ihn verstehen, vor 2 Monaten hat er seine große Liebe verloren, Kristin. Was erwartest du von ihm? Das er darüber glücklich ist? Sicher nicht. Du weißt bestimmt noch besser als ich, dass Bill nur mit Leuten zusammen ist, die er über alles liebt. Und so auch mit Kristin. Er hat seine große Liebe verloren. er muss damit erstmal selber fertig werden, gebe ihm Zeit, die Zeit die er braucht, aber bedränge ihn nicht, er wird zu dir kommen, wenn er reden will, da bin ich mir sicher, er wird den ersten Schritt auf dich zugehen, wenn er dich braucht, und die Zeit wird kommen! Glaube mir!“ will Andi Tom ein wenig ins Gewissen reden. Tom sagte gar nichts darauf, sondern nickte nur stumm. „So und jetzt komm, ich habe mir so viel Mühe gegeben, eine Party nur für dich, also jetzt komm bevor mir die anderen noch die Bude einreisen! Jetzt vergesse Bill einfach mal für ein paar stunden, du brauchst deine Kraft noch glaube mir!“ stand Andi auf und zog Tom nach oben. Tom trottete Andi hinterher. Bis ins Haus. Dort waren wirklich viele. Die party war im vollen Gange. Auch wenn Tom hier fast keinen kannte. Fand er sofort Anschluss. Tom wollte sich zurück halten, wollte eigentlich keinen Alkohol trinken. Doch das ließen hier nicht gerade viel durchgehen. ER wollte nicht uncool sein, auf gar keinen fall. Ein Bier nach dem anderen kippte er nur in sich hinein. Er fand wieder richtig gefallen daran. Ein Bier jagt das andere und einen Schnaps den nächsten! Es dauerte nicht einmal 2 Stunden und Tom konnte nicht einmal mehr gerade laufen. Selbst Andi hatte diesmal ein bisschen mehr getrunken als sonst, schwanke ein wenig umher. Betonte aber immer er könne noch klar denken! Tom ließ sich angeschlagen auf die Couch nieder. Ließ sich richtig draufplumsen. Mit einem nächsten Bier in der Hand ließ er sich zurücklegen. Doch lange konnte er sich keine Auszeit gönnen. Sofort wurde er wieder von ein Paar Jungs nach oben gezogen. Wurde aufgefordert weiter zu feiern. Tom machte es riesen Spaß. Konnte endlich mal wieder alle seine Sorgen vergessen…
„Andi? Isch… woll…wol..wollte mich verabsch sch schieden.“ Lallte er Andi von hinten an. Es war immerhin schon 2 uhr nachts. Und länger wollte Tom auch nicht bleiben. „Ja, ähm, Tom, vergiss es, so lasse ich dich jetzt bestimmt nicht nachhause laufen. wenn du schon unbedingt nach Hause willst, dann nicht ohne Begleitung. Fuck, ich kann hier aber auch grad nicht weg. Ähm Nina?“ hielt Andi Tom auf und lief zu Nina. „Hey du, tust du mir mal bitte einen gefallen?“ sprach er sie liebevoll von hinten an. „ja klar, kein Problem dir doch immer!“ zauberte sich ein lächeln auf ihre Lippen. „Danke, denn du bist hier irgendwie die einzige die noch nicht viel getrunken hat. Bring mal bitte diesen Typen *auf Tom zeig* nach Hause. Denn alleine schafft der das heute nicht mehr.“ Musste Andi kurz schmunzeln. „Jaja, das mach ich doch mit Vergnügen *Gg*“ meinte Nina nur und machte sich zusammen mit Tom auf den Heimweg….