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4 Tage ist es nun schon her. Bill lag immer noch im Krankenhaus. Hatte kein Sterbenswörtchen mehr von Tom gehört. Wusste nicht wo er war. Was er jetzt macht. Der Arzt sagte er dürfe heute wieder nach Hause. Doch Bill wollte das nicht. Viel lieber wollte er hier bleiben. ER kann Tom jetzt nicht in die Augen schauen. Nicht jetzt, wo er weiß, das Bill ihn liebt. Würde er überhaupt noch zu Hause sein? Oder würde er nie wieder kommen? Eine stumme Träne rollte über seine Wangen. Augenblicklich kuschelte er sich wieder in seine Bettdecke und zog sie weit über seinen Kopf. Er müsse die Bettdecke jetzt nur so stramm zusammenziehen, damit er keine Luft mehr bekäme. Und alles hätte ein Ende. Angst vorm Sterben, hatte er schon lange nicht mehr. Aber was hielt ihn dann noch davon auf, es nicht zu tun? Sein Gefühl sagte: Tu es, dein Leiden könnte endlich ein Ende haben. Doch sein Herz lies es nicht zu. Selbstmord löst deine Probleme nicht, nein, er beendet sie nur.
„Bill?, Komm wir gehen nach Hause, der Arzt hat gesagt ich darf dich wieder mitnehmen“ wurde er sanft von einer vertrauten Stimme geweckt. „Tom?“ kam es leise, nein schon fast gehaucht von seinen Lippen. ER schmunzelte kurz auf, doch sein lächeln wurde gleich von der ernsten Realität verdrängt. Er drehte sich zur Seite. „Freust du dich gar nicht?“ setzte sich Simone auf den Bettrand und strich ihm über die Wange, die noch immer vor dem langen Weinen gerötet war. Was sollte er Simone denn jetzt sagen? Was wollte sie hören? Das er in seinen eigenen Zwilling verliebt war und deswegen jetzt nicht heim kann, weil er Angst vor dem Zusammentreffen hat? „Komm Schatz auf mit dir, du kannst zu Hause weiterschlafen, der Arzt sagte, es wäre besser wenn du deine vertraute Umgebung wieder hast“ stand sie auf und fing an die ganzen Sachen aus Bills Schrank zu kramen. Nur mit sehr viel Mühe bekam sie schließlich Bill aus dem Krankenhaus. Innerlich weigerte er sich dagegen, doch es brachte nichts. Simone wollte ihn unbedingt wieder mit nach Hause nehmen. Die ganze Fahrt nach Hause sprach Bill kein Wort, sein Blick war starr aus dem Fenster gerichtet. Auf Fragen von Simone antwortete er nicht. Bekam sie nicht einmal mit, viel zu tief war er in seiner Angst besessen. Aber ist es nicht so, dass man sich Ängsten häufig stellen muss? Bill zitterte am ganzen Körper. Wollte jetzt nicht nach Hause. Doch zu spät. Sie fuhren geradewegs die Auffahrt hinauf. Bill schloss die Augen. „Bitte Tom, Bitte sei nicht sauer auf mich, Bitte lass das alles vergessen sein, was ich dir gesagt habe, bitte ich will dich nicht verlieren.“ Hauchte er genau so von seinen Lippen damit es keiner hörte. Mama Kaulitz trug ihren Sohn fast bis zur Haustür. Er war wirklich noch sehr Schwach. Laufen war fast so anstrengend für ihn, wie wenn man 20 km nur gerannt wär. „Tom? Bist du da? Schau mal wen ich hier mitgebracht hab!“ schloss Simone die Türe auf. Doch keine Antwort. „Er wird wohl kurz zu Andi sein, der kommt bestimmt gleich wieder“ lief sie in die Küche um sich einen Kaffee zu kochen. Bill atmete auf, bevor er einfach nur in sein Zimmer lief und die Türe hinter sich zusperrte. Langsam glitt er die Wand hinunter bis auf den Boden und umklammerte seine Knie mit seinen Händen. „Ach Tom verdammt warum musste es soweit kommen? Warum verdammt noch mal musste ich mich so in dich verlieben?“ sah er kurze Zeit nach oben bevor er einen Zettel auf seinen Schreibtisch fand. Langsam stütze er sich wieder auf um an den Schreibtisch zu gelangen. Mit zittrigen Händen nahm er den Brief. Ob er schon etwas ahnen konnte? „Hey Bill,
Es tut mir leid, dass das alles so weit kommen musste, ich weiß ich hab einige Fehler gemacht. Ich weiß das es wahrscheinlich keine Entschuldigung geben wird. Ich habe endlich geschnallt, warum du das alles gemacht hast.. weil du mich liebst? Bill, es tut mir leid, aber ich kann zurzeit damit nicht umgehen. Will es vll sogar nicht wahr haben.“ Schon mit diesen Sätzen lies er sich ein weiteres mal an der Wand hinunter. Wollte eigentlich gar nicht Weiterlesen doch er blieb tapfer. „Ich weiß das es hart für dich ist. Glaub mir ich habe lange darüber nachgedacht und der Entschluss ist mir auch nicht leicht gefallen. Aber es ist besser, wenn wir uns beide für einige wenn nicht sogar für lange Zeit nicht mehr sehen. Ich werde zu Papa fahren.“ was soll das heißen für lange Zeit nicht mehr sehen? Hatte er seinen Bruder jetzt wirklich verloren? Augenblicklich bahnten sich tausend Tränen den Weg über seine Wangen. Doch diesmal waren es keine stummen. Nein, sie sprachen. Sprachen immer wieder diese Sätze: „Es ist besser, wenn wir uns beide für einige wenn nicht sogar für lange Zeit nicht mehr sehen“. Bill brach nun innerlich komplett zusammen. Alles was er verdammt noch mal nicht wollte, ist nun eingetreten. Er hatte seinen Bruder verloren, vll sogar für immer. Weiterlesen konnte er nun wirklich nicht mehr. Wollte es auch nicht. Was würde dadrinnen schon noch stehen? Das er spinnt? Das Tom nie wieder etwas mit Bill zu tun haben will? Das er Bill vielleicht sogar verabscheut? Mit diesen Gedanken lies er sich nun ganz auf den Boden nieder und schloss seine Augen. Doch genau da war er wieder der Satz von Kristin: „Glaub an dich, und du erreichst dein Ziel, gebe niemals auf zu hoffen, glauben und zu lieben!“ Doch was wenn die ganzen Hoffnungen, die ganze Liebe die Bill in seinen Bruder steckt langsam zum erlischen droht? „Verdammt noch mal Bill, du musst jetzt stark sein. Du schaffst das“ rief er sich selber in Erinnerung und setzte sich an seinen Schreibtisch wo er folgendes aufschrieb:



Du denkst du verstehst mich? Doch das kannst du nicht. Denn mich kann keiner verstehen, solange ich mich nicht selber verstehe. Kann man überhaupt einen Menschen verstehen, der sich nicht mal mehr selber versteht? Der innerlich schon nicht mehr am Leben ist? Dem der Mond viel näher scheint, als seine Große Liebe? Verdammt Tom, ich weiß das es für dich nicht einfach ist, das was ich dir gesagt habe, dass ich dich Liebe. Ich weiß dass es absurd ist, aber ich kann dagegen nichts machen. So gerne ich es will. Doch es geht nicht. Ich liebe dich nun mal nur dich und keinen anderen auf dieser Welt. Habe mein Leben gegen deines Getauscht auch wenn ich keine Kraft mehr dazu hatte. Ist es komisch zu sagen, dass ich dich auch lieben würde, wenn du Gift wärst. Dich selbst bei einer Todkranken Krankheit nie alkeine lassen würde? Und an deinem letzten Tag mit dir Sterben würde. Egal was auch passiert? Ich wünsche mir nur eines, dass du für immer glücklich bist und nie dein lächeln verlierst, so wie ich es getan habe. Denn dann wäre der hellste Stern am Himmel erloschen. Wie gerne würde ich jetzt von dir hören, dass du mich liebst? Doch das wird wohl nie geschehen. Und genau darum tut es so unendlich weh .Weil ich weiß das du nur ein Traum sein wirst. Was hast du mit mir gemacht? Du hast mich innerlich kaputt gemacht, mich zerstört. Aber warum bin ich dir keineswegs Böse darüber? Warum hasse ich dich nicht, für all das was du mir angetan hast? Vielleicht weil meine Liebe dazu einfach zu stark ist? Doch eins kann ich nicht verstehen. Warum verdammt noch mal hast du mich nicht sterben lassen, wenn ich dir nichts bedeute? Dein Leben wäre viel einfacher, und meins wäre endlich zu Ende. Ich habe keine Angst mehr vorm Sterben, nein die wurde mir schon lange genommen. Viel mehr Angst habe ich nun, dass ich dich endgültig verlieren werde. Mit dem Gedanken, das du von zu Hause weggegangen bist, wegen mir, kann ich nicht Leben. Bitte komm zurück, wenn einer von dieser Welt gehen muss, dann wohl ich. Denn ich bin wirklich das ekligste was es auf der Welt gibt, denn ich bin verliebt in meinen eigenen Zwilling. In mein Fleisch und Blut. Alles was ich dir hiermit sagen wollte ist, dass ich bereit bin, mich für uns Beide aufzugeben…..
Ich Liebe Dich, bitte lass mich nicht im Stich, komm zurück und willst du das nicht, dann Spring ich für dich…..