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Tom war immer noch bei seinem Vater untergekommen. Er hatte Glück, dass er ihn überhaupt aufgenommen hatte. Tom vermisste seine Heimat sehr. Doch was wollte er machen? Zurück wollte er nicht. Nicht jetzt. Nicht jetzt, wo Bill… ja wo Bill zu Hause war. Er lag wie die restlichen Tage, immer noch in seinem kleinen Zimmer. Tom und Bills Vater hatte ein kleines Reich für seine Jungs aufgebaut. Man glaubt es kaum, aber er konnte die Trennung von den zweien noch nie so richtig verarbeiten. Er vermisste seine zwei Jungs so sehr. Und als vor ca 8 Jahren dann das Urteil gefallen ist, dass Bill und Tom zu ihrer Mutter kommen sollten, brach für ihn eine Welt zusammen. Ja, verdammt noch mal er hat damals getrunken und war aggressiv und ja er hat sie geschlagen, oft. Schreckte vor nichts zurück. Doch er hatte sich gebessert. Wie oft hat er zu Hause angerufen und Simone gebeten die beiden wenigstens am Wochenende sehen zu dürfen, doch Simone blieb Hart. Nein, nein nein und nochmals nein. ER konnte die Trennung nie so richtig verkraften. Das kleine Zimmer der 2, welches er liebevoll eingerichtet hatte, sollte ihn immer an seine 2 Lieblinge Erinnern. Tom lag nur so da. Dachte an gar nichts. Nicht mal an Zu hause. Das hatte er schon viel zu oft. Er war froh, das er jetzt weg war. So haben beide die Chance sich wieder ein wenig von einander zu entfernen. Darüber nachzudenken und das ganze zu verarbeiten was in der letzten Zeit geschehen war. Es war nicht einfach. Und es ist nicht einfach, ganz besonders jetzt nicht, wo Tom weit weg von Bill ist. Simone war darüber gar nicht begeistert. Doch sie ließ es zu. Warum wusste sie nicht. Den wahren Grund, warum Tom abgehauen war, wusste sie nicht. Man hatte ihr nur erzählt das Tom eine kleine Auszeit braucht. Er ist fertig mit den Nerven, kann nicht mehr. „Na, von was Träumste denn schon wieder?“ wurde er sanft aus seinen Gedanken gerissen. Tom schaute in die wunderschönen blauen Augen die ihn von oben herab ansahen. „Doch ein wenig Heimweh?“ fuhr eine zarte Hand über seine Wangen. Wer war sie? Oder war sie männlich? Tom schüttelte nur den Kopf. „Ach komm, mir kannst du es doch erzählen?“ erhob sich die mysteriöse Person ein wenig, und setzte sich auf den Bettrand. „Keine Sorge, so schnell wirst du mich nicht los!“ erhob sich nun auch Tom und setzte sich neben die Person. Wer war sie? „Schau mal was ich hier für dich habe. Hat mir dein Vater mitgeben ist wohl ein Brief von zuhause“ reichte sie ihm einen roten Umschlag. Tom schaute verwirrt in ihre Augen. „Na hopp, nun mach schon bist du gar nicht neugierig?“ wurde er direkt dazu gedrängt ihn in die Hand zu nehmen. Leicht verwirrt drehte er ihn um und sah auf den Absender. Bill Kaulitz. Tom wurde leichenblass. Warum schrieb Bill ihn jetzt einen Brief? Er hatte ihn doch gebeten ihm ein wenig Freiraum zu lassen. Warum tat er das nicht einfach? „Was ist los mit dir? Du wirst auf einmal so blas? Schlechte Nachrichten?“ hörte er wieder eine zarte Stimme neben sich. „Nein, ist alles OK, komm lass uns gehen, ins Kino oder so!“ stand er auf, mit dem Brief tief in seiner Hand. „Tom? Irgendwas stimmt doch mit dir nicht, der Brief gerade hat dich doch mächtig aus der Bahn geworfen!“ ließ die Person immer noch nicht locker. Doch Tom wollte jetzt nichts von bill wissen. Gerade hatte er doch angefangen ein neues Leben zu beginnen. Ohne Bill. Etwas wütend zerknüllte er den roten Umschlag und warf ihn in den Müll. „So, komm lass uns gehen, oder willst du den ganzen Tag hier drinnen verbringen?“ biss sich Tom ein lächeln ins Gesicht. Doch in ihm drinnen sah es gerade ganz anderes aus…

Ortswechsel: bei Bill:

Bill saß am Fensterbrett. Schaute in den Himmel. Träumte vor sich hin. Träumte von Tom. Warum musste er genau jetzt abhauen? Genau jetzt, wo Bill ihn doch so sehr bräuchte? Die einzigen beiden, die wussten und ihm halt geben könnten sind Tom und … Kristin. Bill sah in den Himmel. „Warum musste alles so weit kommen?“ Eine einsame Träne bahnte sich den Weg über seine Wangen. Bill schluchzte immer wieder kurz auf. Doch er wollte jetzt nicht aufgeben. Schon viel zu oft, war er kurz davor, sich umzubringen. Doch immer wieder hat Tom ihn davor bewahrt. Ja, nur Tom hat er es zu verdanken jetzt noch am Leben zu sein. Wieso hat er ihn damals gerettet, wenn Bill ihm nichts bedeutet? Und warum verdammt noch mal haut er jetzt ab? Bill erhob sich von seinem Platz am Fensterbrett. Das erste mal seit 6 Stunden. Schaute sich kurz in Spiegel und wischte sich hektisch die Tränen vom Gesicht. Irgend ein Gefühl machte sich in Bill breit. Nein, nicht das gefühl von der ewigen Liebe, sondern ein ganz anderes. Ein mulmiges Gefühl. Bill kannte es noch nicht. Aber irgendwas lies ihn vermuten das es dabei ganz alleine um Tom ging. Was macht er bei ihrem Vater? Ist da wieder irgendetwas im Gange, was so gar nicht zum Gunsten von Bill war? Zu Hause konnte er ihn wenigstens noch ein bisschen kontrollieren, wusste wo er war, was er jetzt genau tat. Doch zwischen ihnen lagen mehr als 150 km. 150 km die noch nicht zu weit waren um in Bill ein komisches Gefühl zu verbreiten. Irgendwas in Bill sagte ihm, das es falsch war, was Tom bei seinem Vater machte. Doch er konnte es nicht zu ordnen. Langsam und leise schloss er seine Zimmer Tür auf und lief die Treppen hinunter bis zum Flur. Dort schnappte er sich das Telefon und schloss sich erneut in sein Zimmer ein. „Mensch Bill, alles ist Gut, Tom geht es gut und er ist bestimmt nicht mit einem Mädel unterwegs, jetzt sei verdammt noch mal nicht so eifersüchtig und vertrau Tom“ war er gerade wieder auf den Weg das Telefon doch noch wegzulegen. Doch irgendwas hielt ihn auf. Schnell tippste er die Nummer ihres Vaters in das Telefon und drückte auf abheben. „Hi, Papa, ich bins Bill ist… ist Tom da?“ kam es fast schon geschluchzt von seinen Lippen. „Hey mein Schatz, du es tut mir leid aber Tom ist gerade nicht da… der ist mit……