The light of the dreams - Free Template by www.temblo.com
 
 
Herzlich Willkommen auf meiner Seite. Ich würde mich über einen Besuch und einen netten Eintrag in meinem Gästebuch sehr freuen.
 
 
 Home





 
 
www.temblo.com www.creative-level.net Host
It feels like a butterfly
It feels like a mountain
It feels like a river
It feels like a scy
It feels like poetry
It feels like a DREAM ...


Sie standen sich immer noch so nah. Sahen sich an. Ein Blick tief in die Augen des jeweils anderen. Ein Traum. Wie oft schon, hat sich Bill genau diesen Moment gewünscht. Wie oft hat er sich diese Situation schon ausgemalt...? Doch immer wieder rückte sie so weit in die Ferne. Schien nicht mehr greifbar zu sein. War fast schon weg. Bill schloss die Augen. Ließ alles noch einmal revue passieren. In seinen Gedanken, in seinen Träumen. Dieser Kuss war so schön. Bill hat ihn sich immer gewünscht. Doch hatte nie den Mut dazu es zu versuchen. Jedoch konnte er nicht einmal diesen Moment genießen. Angst stieg in dem Schwarzhaarigen hoch. Tom? Was würde er sagen. Auf so was war er doch nun gar nicht eingestellt. Er war wieder gekommen. Hatte seinen Mut gefasst um Bill wieder in die Augen zu sehen. Damals ist er gegangen, weil er die Liebe zu Bill nicht „ertragen“ konnte. Und jetzt als er wieder da wahr, geschah genau das, warum Tom abgehauen ist. Die Liebe die Bill ihm schenkte kam wieder hervor. Noch viel stärker als sich Tom das denken konnte. Keiner von den beiden brachte auch nur ein Wort heraus. Sie standen einfach nur so da. Die Augen geschlossen. Die Lippen noch ein wenig geöffnet. Die Arme hangen einfach so runter. Waren nicht angespannt, total locker. Und doch war die Situation versteift. „Bill?“ kam es leise nein, gehaucht von Toms Lippen. Langsam ließ er die Hand zu seinem Zwilling gleiten.



Was soll man tun?
Wenn man seinen eigenen Zwilling liebt?
Dieser gerade vor einem steht?
Und du nicht weißt was dieser jetzt denkt?
Jetzt?
Wo sich endlich das ereignet hat, was du dir so Sehnlichst gewünscht hast?


Gedankenverloren sah der Schwarzhaarige seinen Zwilling an. Öffnete seine Augen. War wie versteinert von dem Anblick Toms, der den ganzen Raum erhellen lies. „Es tut mir Leid“ bahnte sich eine einsame Träne über Bills Wange. Der mit diesen Worten das Zimmer verließ. Wieder rannte er, rannte einfach drauf los, wie er es schon so oft getan hat. Was hatte Bill seinem Zwilling getan? Was hatte er verbrochen um so etwas zu verdienen? Warum quälte Tom ihn so? Bedeutet Bill ihm denn gar nichts? Alles fühlte sich an, wie ein Weg, ein unendlich langer Weg, der kein Ende nehmen wollte. Immer wieder wurden ihm so viele Steine in den Weg gelegt, so oft ist er darüber gestolpert. Doch dann sah er endlich Licht am Ende des Weges. FRÖHLICHKEIT? Bill hatte es geschafft, die Liebe zu Tom zu verdrängen. Sein Leben langsam wieder zu genießen. Neue Lebensgeister in sich zu wecken. Bill wollte Leben, hat so darum gekämpft. Nicht aufgegeben. War er wirklich so labil, dass es schon ausreichte, Tom nur zu sehen? Geschweige denn … zu .. ja zu küssen? Bill hielt an. Einen kurzen Moment hielt er inne. Er lauschte in die Stille des Waldes. Stille? Immer wieder hörte er, wie sein Herz schrie … Es schrie nach Liebe, Zuneigung… TOM! … Bill hatte kein Ziel. Noch nicht .. jedoch kannte er diesen Weg.. ganz genau. Er wusste das er hier schon einmal war. Doch er konnte diese Gegend nicht zu ordnen! Hatte er doch ein Ziel? Sollte das das Ende des Weges sein? Sollte endlich der Moment gekommen sein, an dem er an das helle Licht angelangt ist? Oder war alles nur ein Traum? Ein böser Traum der weiterhin seinen Lauf nimmt? Und auch in Zukunft nehmen wird? Bill konnte sich immer noch nicht rühren. War zu gefesselt von dem Bann in dem er sich gerade befand. Er wusste nicht, was er jetzt tun sollte. Wegrennen? Von seinen Gefühlen? Wegrennen vor Tom? Vor seiner Angst, die er in sich trägt? Oder einfach vor seinem Leben? Wieder ging er weiter, und weiter. Den Weg entlang. Vorbei an den riesigen Bäumen, die in der Dunkelheit umher wehen. Normalerweise, hat Bill schon immer Angst vor der Dunkelheit. Und alleine draußen hätte man ihn noch vor kurzem nicht lassen können. War er es schon so gewöhnt alleine zu sein? Alleine durch die Finsternis seines Lebens zu gehen? Wollte er alleine für sich sein? Alleine mit seinem bisherigen Leben abschließen? Bill war es schon immer gewöhnt, alleine zu sein. Alleine durch sein Leben gehen zu MÜSSEN. Freunde hatte er ja sowieso nicht viele. Immer wieder wurde er auf der Straße dumm angemacht. Man hatte ihm sogar Schläge angedroht. Doch immer wusste er, zu wem er gehen konnte. Jedes Mal konnte er sich sicher sein, dass er einen Menschen in seinem Leben hatte, dem er alles anvertrauen kann, der ihm halt gibt. Ihn auffängt, wenn er nicht mehr kann und in sich zusammen bricht. Er wusste er konnte sich auf ihn verlassen. Er würde ihn beschützen. TOM. Sein Zwilling. Mit diesem einen Wort „Tom“ brach Bill zusammen. Seine Beine fingen an wie wild zu zittern. Konnten den abgemagerten Körper nicht mehr tragen … Er sackte einfach so in sich zusammen. Weinte. Weinte wieder. Und das alles nur wegen Tom. Bill wurde mittlerweile gezwungen sich auf den knien ein wenig „auszuruhen“. Trotzdem sah er in den Himmel. Er war klar. Sternenklar. Scheinend. Sein Gesicht wurde direkt geblendet von den hellen Lichtern, der dieser abgibt. Normalerweise müsste Bill jetzt strahlen. Was will er denn noch mehr? Er hat es endlich geschafft Tom zu küssen. Durfte seine Lippen auf seine spüren. Konnte Tom endlich einmal so nah sein, wie jedes Mädchen es sein darf. Warum strahlt er nicht? Warum kann er es nicht? Fragen über Fragen quälten wie schon so häufig den Schwarzhaarigen. Nach etlichen Minuten richtete Bill seinen Blick wieder nach vorne, schaute in den Pech schwarzen Wald, der vor ihm stand. Und erst jetzt wusste er wo er hier eigentlich war. Bill realisierte was er hier suchte, warum er hier war. Sein Weg führte weiter, tief in den Wald hinein. Die Bäume sträubten sich gegen den Wind. Pfiffen immer wieder dagegen. Doch Bill kannte keine Furcht, tapfer rannte er weiter, bis er endlich sein Ziel erreicht hatte. Die Klippe. Erst vor ein paar Wochen, stand er hier, an der gleichen Stelle, wollte sich sein Leben nehmen. Warum war er jetzt hier? Will er einen zweiten erneuten Selbstmordversuch vollziehen? Er ging immer weiter auf die Klippe hinzu. Kleine, behutsame Schritte folgen auf den Nächsten. Er schloss die Augen. Genoss jede einzelne Sekunde in dem seine Haare sanft vom Wind gewogen wurde. Jedes Mal wenn er die Augen schloss, sah er die Situation von damals. Wie er springen wollte, aber Tom das nicht zuließ. Ja, Bill stand am Rande der Klippe, wusste nicht mehr weiter, war besessen in seinen Gedanken, wollte endlich sterben. Endlich ins Paradies dieser Erde zu gelangen. Er hätte es schaffen können. War so knapp davor und ist doch gescheitert. Bill schloss weiterhin die Augen. Er sah Tom. Wie er verzweifelt war. Fast noch verzweifelter als Bill in dieser Situation. Er stand hinter dem Schwarzhaarigen. Wollte das dieser wieder vernünftig wird. Wollte ihn aufhalten. Doch Bill dachte gar nicht daran, wenn Tom ihn wirklich lieben würde, dann würde er niemals wollen, dass sein Zwilling auch nur alleine an Selbstmord denkt. Geschweige denn einen versuch wagt. Gerade als sich Bill umdrehen wollte, um Tom einen letzten Blick zuzuwenden rutschte er ab. Damals kniff er richtig die Augen zu. Dachte er hätte es gleich geschafft. Doch Tom fing ihn auf. Hand in Hand. Bill baumelnd den Abgrund hinunter. Nur gesichert durch die Kraft seines Zwillings. Erst jetzt begriff der Schwarzhaarige warum er hier war. Warum sein Ziel genau dieser Abgrund war. Er wollte nicht springen, nein. Er wollte nicht ein zweites Mal versuchen sich Umzubringen. Er sollte sich nur an die Handlung Toms erinnern. „Tom, wenn du mir wirklich helfen willst, dann lass mich jetzt los, lass mich endlich fallen“ Doch dieser dachte gar nicht daran, den Wunsch seines Zwillings zu erfüllen. Mit letzter Kraft zog er seinen Zwilling nach oben. Und versuchte alles, wirklich alles was in seiner Macht steht um Bill zu helfen. Brachte ihn ins Krankenhaus. Wich nie von seiner Seite, gab seinen Zwilling nie auf und hatte es geschafft … !
Bill trat einen Schritt zurück. „Natürlich muss ich dir was bedeuten. Mensch ich bin so ein Idiot. Wenn du mich wirklich hassen würdest, dann hättest du mich losgelassen, ich bin mir sicher. Du musst mich Lieben, du musst einfach“ fiel eine einsame Träne Bills in die Tiefe des Abgrundes...

Wer nur einmal sich selber gefunden hat
Und an sich selber glaubt,
der kann nichts mehr auf dieser Welt verlieren …
nicht mal den, von dem man denkt, dass er einen hasst ... !