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Doch war Bill mit seinen Gedanken wirklich auf dem Richtigen Weg? er war nun besessen davon, dass Tom ihn vielleicht auch lieben könnte. Wieso hatte er ihn denn sonst gerettet? Warum hatte er ihn dann nicht den Wunsch erfüllt und hätte ihn sterben lassen? Warum hätte er sich sonst so aufopferungsvoll um ihn gekümmert? Warum ist er sonst zurück gekommen? Und warum hatte er ihn dann nicht vorhin bei dem Kuss zurückgewiesen? Doch diese Aspekte betrachtete Bill gar nicht so sehr. Er war nur noch an diesem einen Gedanken gekettet: Tom liebte ihn. Doch dabei vergas er vielleicht den wahren Grund. Es war zwar Liebe, aber es gibt da auch noch die Geschwisterliebe. Hatte Tom wirklich aus der wahren Liebe gehandelt? Der Liebe, die so sehr aus dem Herzen kommt, dass es sogar schon wehtut, wenn das Herz zu pochen beginnt, wenn man seine Liebe sieht? War es diese Liebe, die ihn so handeln lies? Oder war es „nur“ die Liebe zu seinem Bruder, die trotzdem stärker als alles andere war und vor allem immer noch ist? Was hat Tom dazu bewegt wieder nach Hause zu kommen? Zurück zu dem Menschen zu gehen, den ihn dazu gebracht hat, alles und jenes zu verlassen? War es wirklich die Liebe, die sich Bill erhoffte? Aber wie sollte er es herausfinden? Nach dem Kuss war er sofort verschwunden, er hatte Angst vor der Reaktion seines Bruders. Er wollte nicht verletzt werden, wollte nicht aus seiner harten Scheinwelt in die reale Welt gerissen werden. Wollte nicht weiter leiden ... er wollte Lieben. Er wollte einfach nur Liebe. Die Liebe, die er seit Jahren gesucht hatte. Er hatte doch endlich das gefunden, was er nie wusste, was er überhaupt gesucht hatte. Und noch bevor er wusste, was er gesucht hatte, hatte er es gefunden. Und erst dann wurde ihm klar, was ihm all die Jahre über gefehlt hat ...


Fest entschlossen aber gleichzeitig tief in Gedanken schlug Bill den Weg nach Hause ein. aber was solle er jetzt tun? Wie solle er sich seinem Bruder gegenüber Verhalten? Er wusste ja noch immer nicht, wie er darüber dachte. Die Reaktion konnte er nicht weiter miterleben, zu feige hatte er sich aus dem Staub gemacht. Er war feige sich selbst gegenüber. Feige, zu seinen Gefühlen zu stehen. Doch dieses Gefühl, dass ihn durchströmte, als er seine Lippen auf Toms legte, war einfach zu schön. er dachte, er würde auf Wolken schweben. Doch die Realität holte ihn schneller wieder ein als dass es ihm lieb war. Laut hallten Bills Schritte die leeren Straßen entlang. Es war keiner mehr unterwegs. Es schüttete immer noch wie aus Eimern. Er war bis auf die Haut durchnässt, seine schwarzen Haare klebten förmlich an seinem Gesicht, doch die Kälte konnte ihm komischerweise diesmal nichts anhaben. Dennoch war er, schneller als ihm lieb war, wieder zu Hause. Vor dem Gartentor blieb er einen Moment stehen und sah hinauf. In Toms Zimmer brannte noch immer Licht und man konnte leicht seine Konturen sehen. Und was nun? Bill würde am liebsten sofort wieder zu ihm hochgehen, doch da war sie wieder, die Angst aus irgendeinem Grund abgestoßen zu werden. Und jetzt? Minuten stand er steif einfach nur dort und sah nach oben zu dem Fenster seines Bruders. Schweren Herzens lies er den Kopf sinken und kramte in seiner Hose nach seinem Schlüssel. Leise schloss er die Tür auf und schlüpfte aus den Schuhen. Im ganzen Flur hinterlies er eine Wasserspur, doch das war ihm egal. Schnell huschte er die Treppe nach oben, konnte es aber nicht lassen einen Moment lang vor Toms Zimmertür stehen zu bleiben und zu lauschen. „Weck mich bitte auf aus diesem Albtraum, Menschen sehn vor lauter Bäumen den Wald kaum, man versucht uns ständig einzureden, dass es noch möglich wär hier frei zu leben, Weck mich bitte auf aus diesem Albtraum, Menschen sehn vor lauter Bäumen den Wald kaum, Ich und Du und Er und Sie und Es sind besser dran wenn wir uns selber helfen...“ erklangen die Leisen Töne von Samy Deluxe. Bill konnte noch nie etwas mit dieser Musik anfangen und er wusste auch nicht, was Tom an diesem Gestotter so Poetisch fand. Aber sollte Bill diesen Text diesmal wörtlich nehmen? „Weck mich bitte auf aus diesem Albtraum ...“ Hieß es nicht immer, Menschen verarbeiteten in den Liedern, die sie hörten, ihre Gefühle und drücken durch die gesungenen Texte ihre Gefühle aus? „Weck mich bitte auf aus diesem Albtraum ...“ hallten ihm diese Songzeilen immer wieder durch den Kopf. Albtraum ... war es für Tom ein Albtraum? War es für ihn die Hölle auf Erden? Hatte er mit dem Kuss vorhin vielleicht alle sogar noch schlimmer gemacht? Erstarrt stand Bill da, war nicht fähig sich in irgendeiner Weise noch zu bewegen. „Albtraum ... Albtraum ...“ Panisch hielt er sich die Ohren zu und wollte dieses Wort nicht mehr hören ... konnte dass alles hier nicht vielleicht ein Albtraum sein? Konnte er nicht wieder alleine sein? Tränen liefen ihm im Eiltempo die Wange hinab. „Neiin ... Neiin ... Neiin ...“ redete er sich selbst immer wieder ins Gewissen. „Neiin ... neiin ...“ als plötzlich die Musik in Toms Zimmer verstummte. Erschrocken riss er die Hände von den Ohren und sah sich panisch um. Mit ein paar großen Schritten war er in seinem Zimmer und schloss die Tür hinter sich zu. Erschöpft und völlig fertig lies er sich an seiner Tür hinab gleiten und umschloss mit seinen Armen seine Knie. Sein Kopf bettete er darauf und lies ihn locker hängen. Die Tränen hörten nicht auf. wo war das Hochgefühl hin, dass ihn vorhin so durchströmte? Wo war das pochende Herz, dass ihn vorhin bis hier her begleitet hatte? Wo war all das gute, was er gesehen hatte? WO war seine Hoffnung hin? Hieß es denn nicht immer, die Hoffnung stirbt zuletzt? Die Stille erdrückte Bill fast. Mit wackeligen Beinen und verheulten Gesicht stand er auf und griff nach der Fernbedienung


Ich kann dir nicht erklärn
Wie deine Ansicht mich verletzt
Ich schenke dir mein Herz
Denn meine Hoffnung stirbt zuletzt

Mein Engel es tut mir so leid
Es tut mir so leid dass ich das jetzt hier schreib
Ich bring es jetzt kaum über's Herz
Du bist nicht hier und ich schreib diesen Vers
Schreib diesen Vers
Schreib ihn für dich
Leider schreib ich diese Zeilen für dich
Ich hoffe dass du mir verzeihst
Wenn du das hier liest hoff ich dass du nicht weinst
Es fällt mir so unendlich schwer
Ich wünschte dass unsere Zeit unendlich wär
Ich sitze hier und riech deinen Duft
Mir kommen die Tränen und ich krieg keine Luft
Doch ich muss weg
Ich lass dich jetzt hier
Ich guck mich an und ich hass mich dafür
Ich würde dir so viel so gerne sagen
Ich würde wenn ich könnte die Sterne fragen
Wenn ich selber die Antwort nicht seh
Du bist der Frühling der Sommer der Schnee
Ich hab sowas wie dich nicht verdient
Du hast sowas wie mich nich verdient
Lass mich los
Ich bete für dich
Auch wenn ich dann weg bin leb ich für dich
Guck was für ein grauer Tag
Es macht alles Sinn wenn man die Trauer mag

Ich kann dir nicht erklärn
Wie deine Ansicht mich verletzt
Ich schenke dir mein Herz
Denn meine Hoffnung stirbt zuletzt

Liebe an sich kennt keinen Verzicht
Zeit bringt ans Licht
Ob deine Wahl richtig ist

Ich spüre deinen Herzschlag unter der kalten Oberfläche die uns getrennt hält
Und egal was du jetzt sagst
Ich fühl die Angst vor der Schwäche in der du langsam zusammenfällst
Und dennoch bin ich hier
Gebe dir die Liebe die draußen niemand für dich so zu bieten hat
Ist egal was du riskierst
man vermisst nur das was man herlebt und später nicht mehr für sich hat

Ich kann dir nicht erklärn
Wie deine Ansicht mich verletzt
Ich schenke dir mein Herz
Denn meine Hoffnung stirbt zuletzt

Ich kann dir nicht erklärn
Wie deine Ansicht mich verletzt
Ich schenke dir mein Herz
Denn meine Hoffnung stirbt zuletzt

Es kann schon sein doch ich kann mich nicht anders entscheiden
Lange vorbei sind die Sandkastenzeiten
Vielleicht mach ich jetzt alles falsch
Ich spür diese Klumpen im meinem Hals
Ich schlucke und rede nicht mehr
Ich gucke und seh dich nicht mehr
Ich lass nichts mehr an mich heran
Ich schenke dein Leben einem anderen Mann
Steh auf und geh ohne mich
Ich frag irgendwann den Wind wo du bist
Wenn du mich dann flüstern hörst
Denk an mich und ich küss dein Herz
Du warst immer mein Kerzenlicht
Ich geh wenn es am schwersten ist
Sei nicht traurig du kannst nichts dafür
Auch wenn es schwer ist:
Die Angst ist die Tür

Ich kann dir nicht erklärn
Wie deine Ansicht mich verletzt
Ich schenke dir mein Herz
Denn meine Hoffnung stirbt zuletzt

Ich kann dir nicht erklärn
Wie deine Ansicht mich verletzt
Ich schenke dir mein Herz
Denn meine Hoffnung stirbt zuletzt

Liebe an sich kennt keinen Verzicht
Zeit bringt ans Licht
Ob deine Wahl richtig ist




Eigentlich konnte er mit so einer Musik gar nichts anfangen, und schon gleich dreimal nicht mit Bushido, doch dieser Text fesselte Bill. solange er dieses Lied hörte, hielten seine Tränen inne. Er hörte genau hin, und irgendwie schaffte es Bill aus diesem Lied Hoffnung zu schöpfen. Er weiß nicht warum aber es trocknete seine Tränen. Vorsichtig ging er zum Schreibtisch und setzte sich hin. Die Kerze von vorhin brannte immer noch, auch wenn sie schon ziemlich abgebrannt war. Alles lag noch an dem selben Ort, an der selben Stelle. Und doch wusste Bill was er zu tun hatte. Er wusste, dass er es nicht noch einmal über die Lippen bringen würde. Nicht noch einmal konnte er all das auf sich nehmen. Nicht noch einmal den gleichen Schmerz durchleben ... doch trotzdem wollte er seinen Gefühlen Kund tun. Er wollte, dass er es wusste, doch durch sprechen allein, war es nicht getan ...

Mit zittrigen Händen und pochenden Herzen nahm er seinen Stift in die Hand und setzte ihn vorsichtig auf das weiße Blatt Papier auf, denn diese Zeilen sollten für ihn und für alle für die Ewigkeit sein ...


„Es tut mir Jetzt Leid dass ich das hier jetzt schreib ...
Aber hast du auch nur den Hauch einer Ahnung was du mit mir machst?
Was dein Anblick mit mir anstellt?
Alles begann harmlos ...
Ohne dass ich es wusste ...
Ohne dass ich es merkte ...
Und auch du hattest nicht den blassesten Schimmer einer Ahnung.
Wie denn auch ...?
Ich verschloss mich vor allen und vor jeden ...
Aber vor allem von dir ...
Ich wollte nicht dass du weiter in mich hineinsiehst ...
Ich wollte nicht dass du das siehst was ich fühlte.
Ich schämte mich so sehr dafür
Schämte mich für meine Gedanken
Schämte mich für meine Wünsche
Alles war abnormal
Ich war abnormal
Dachte ich jedenfalls ..
Ich wollte mit diesen Gedanken und Wünschen nicht weiterleben ...
Ich wollte alldem ein Ende setzten...
Ein ende Für die Ewigkeit
Doch du hattest mich aufgehalten.
Warum?
Warum hast du mich nicht gehen gelassen?
es wäre alles um so vieles leichter wenn ich nicht mehr hier wäre
Aber dennoch bin ich dir dankbar
Dankbar dafür dass du mich am leben gelassen hast
Doch gleichzeitig sterbe ich ...
Sterbe bei den Gedanken an dich ...
Sterbe mit dem Wissen an dich ...
Mit dem Wissen dich doch nie zu Besitzen.
Es ist so schwer meine Gefühle einordnen zu können.
Ja ich liebe dich ...
Das stelle ich nun nicht mehr in Frage.
Aber es war so schwer für mich dies zu begreifen.
Es war so schwer für mich dass zu zulassen ...
Und es war genauso schwer DICH loszulassen!
Du gingst ...
Liest mich allein ...
Liest mich allein in meinen Sorgen
Liest mich allein mit tausend Fragenzeichen
Ohne eine Begründung
Gingst einfach fort
Hast du nicht mal daran gedacht wie es mir geht?
Wie ich leide ...
Warum wollte ich springen?
warum wollte ich alldem ein Ende setzten?
weißt du nicht warum?
Kannst du es dir denn denken?
Oder konntest du es nicht ahnen?
Was hätte ich tun sollen?
Was soll ich jetzt tun?
was fühlst du?
Was denkst du über mich?
wie geht es weiter?
verabscheust du mich?
Hasst du mich?
Oder ... liebst du mich?
nein ...
Wie naiv bin ich?
wie absurd ist dieser Gedanke ...
Du ...
Der coole Macho ...
Der Weiberheld der jede kriegt ...
Und vor allem auch jede Nimmt ...
Rücksicht auf Gefühle?
von wegen ...
Du doch nicht ...
Und trotzdem lies ich diese Gedanken zu
Diese Gedanken dass du meine Gefühle vielleicht doch erwidern könntest
Diese Gedanken die mich Höhenflüge erleben lies
Und mich auch gleichzeitig wieder zum Absturz brachte ...
Die Gedanken daran
Dass du mich lieben könntest
Lies mich dass Paradies auf Erden sehen ...
Der Gedanke und das Einholen der Realität lies mich zurück in die Hölle kehren ...
„Liebe“ ...
was ist das schon für dich?
Hast du sie schon jemals so gespürt?
Hast du denn überhaupt den Hauch einer Ahnung wie man sich fühlt dabei?
Hast du den Hauch einer Ahnung was man dann durchmacht?
Du kennst Gefühle nicht ...
Spielst mit ihnen ...
Und das wars ...
Aber wie kannst du dann mit den Gefühlen deines Bruders spielen?
oder tust du das vielleicht gar nicht?
warum gibst du keine Reaktion von dir?
Warum stehst du einfach nur so dort?
was soll ich noch tun um etwas von dir zu bekommen ...
Wie offensichtlich soll ich dir noch meine Liebe zeigen?
Meine Liebe die stärker ist als alles andere auf der Welt?
meine Liebe die so stark ist,
dass sie mich schon wieder schwächt ...?
Wie kann ...“


Doch mitten im Satz brach er ab ... heißen Atem spürte er an seinem Hals. Es lies ihm die Nackenhärchen aufstellen. Der Stift fiel zu Boden ... ein eiskalter Windhauch strich durchs Zimmer. die Kerze erlosch. Blitze zuckten am Himmel ... erhellten für ein paar Momente das sonst komplett dunkle Zimmer. Gänsehaut überzog den kompletten Körper von Bill, seine Beine begannen zu zittern. Eine eiskalte Hand strich ihm plötzlich durch die Haare über den Nacken und legte sich auf seiner Schulter nieder. Leise keuchte er auf. dort wo die Hand seine Haut berührte begann es wie Feuer zu brennen. Am liebsten würde er aufschreien und sich unter diesen Berührungen hin und herwinden, doch er konnte nicht. er war gefesselt. „Für wen ... ist dieser Brief Bill?“ hauchte die Stimme gegen Bills Ohr. Sanft biss er sich auf die Unterlippe und schloss die Augen. Der heiße Atem an seinem Ohr lies ihn verrückt werden ... verrückt nach mehr. Die Lust kochte in ihm auf ... die Lust nach dem Verbotenem nahm in den Atem. Plötzlich fühlte er etwas warmes, weiches und nassen an seinem Ohr. Bill keuchte auf ... „Sag ... an wen war er? Doch nicht etwa ... an mich? Bruderherz?“ flüsterte die Stimme erneut. Bill antwortete nicht ... er war nicht in der Lage irgendetwas zu sagen. Er zuckte zusammen ... eine andere Hand schlängelte sich geschickt um seine Taille hinunter zu den Hüften und zog ihn gekonnt hoch ...